Kalshi sichert sich Lizenz, um Margin-Handel für institutionelle Investoren anzubieten.

Die Vorhersagemarkt-Plattform Kalshi wurde dazu freigegeben, Margin-Trading für professionelle Kunden anzubieten. Diese Maßnahme soll die Plattform für institutionelle Anleger attraktiver machen.

Die Lizenz, die an Kalshis Tochtergesellschaft Kinetic Markets erteilt wurde, erlaubt es ihr laut einer Einreichung bei der National Futures Association, als Futures Commission Merchant zu operieren.

Bevor das Margin-Trading live geht, benötigt das Unternehmen jedoch noch eine Freigabe der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) für Regeländerungen, die ein Trading ermöglichen würden, ohne dass die vollständige Sicherheit im Voraus gestellt wird.

Margin-Trading ermöglicht es Anlegern, Positionen mit weniger anfänglichem Kapital zu eröffnen. Diese Praxis ist in traditionellen Märkten üblich, aber neu für regulierte Vorhersagemärkte. Wettbewerber, darunter kryptonative Vorhersagemärkte wie Polymarket, bieten kein Margin-Trading an und betreiben stattdessen vollständig besicherte Positionen.

Vorhersagemärkte erlauben es Nutzern, auf die Ergebnisse realer Ereignisse zu wetten – von Wahlen bis hin zu Veröffentlichungen wirtschaftlicher Daten. In den letzten Monaten haben die Handelsvolumina stark zugenommen, während sie gleichzeitig Gegenwind von staatlichen Aufsichtsbehörden erleben, die argumentieren, dass einige Event-Kontrakte unliziertes Glücksspiel darstellen.

Dennoch sind Vorhersagemärkte weiter gewachsen. Anfang dieses Monats hat Kalshi in einer Finanzierungsrunde mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt und den Vorhersagemarkt mit 22 Milliarden US-Dollar bewertet.

In der Zwischenzeit hat die Intercontinental Exchange, Eigentümerin der New York Stock Exchange, bei ihrer Investition in den konkurrierenden Vorhersagemarkt Polymarket nachgelegt und ihre gesamten Zusagen auf nahezu 2 Milliarden US-Dollar erhöht.

Kalshis Margin-Funktion soll zunächst nur für institutionelle Kunden debütieren und könnte zuerst für neue Produkte ausgerollt werden, statt für zentrale Event-Kontrakte.

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