Der libanesische Ministerpräsident wirft Israel eine „Politik der verbrannten Erde“ bei Einsätzen im Süden am 30. Mai vor

Laut der Nachrichtenagentur National News Agency des Libanon hielt der libanesische Ministerpräsident Najib Mikati am 30. Mai eine im Fernsehen übertragene Ansprache, in der er Israel vorwarf, eine „gefährliche und beispiellose“ Eskalation der militärischen Operationen im Süden des Libanon einzuleiten. Mikati erklärte, Israels Vorgehen habe sich von der gezielten Bekämpfung bestimmter Ziele hin zum vollständigen Zerstören von Städten, Dörfern und ziviler Infrastruktur verlagert, wobei große Bevölkerungsgruppen vertrieben würden. Er bezeichnete dies als „kollektive Bestrafung“ unschuldiger Zivilisten und beschrieb es als eine „verbrannte-Erde-Politik“, die darauf abziele, die libanesische Geschichte auszulöschen, obwohl er behauptete, solche Taktiken könnten Israel keine Sicherheit bieten.
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