Bis Freitag sind die Aktien der „Magnificent Seven“ – darunter Nvidia, Microsoft, Amazon und Meta – im Jahresverlauf um durchschnittlich 3,1 % gefallen und liegen damit deutlich hinter dem S&P 500 zurück, der um 8,7 % zulegte. Microsoft verlor allein im Juni 18,1 % und steuert auf den schlechtesten Monat seit Ende 2000 zu, während Meta um 11 %, Amazon um 11,2 % und Apple um 9,7 % nachgaben.
Marktteilnehmer haben Kapital von den großen KI-Ausgabenträgern hin zu Herstellern von Halbleiterausrüstung wie Micron Technology und Intel verlagert. Analysten führen dies auf wachsenden Druck der Aktionäre zurück, der eine Rechtfertigung der Investitionskosten in künstliche Intelligenz erzwingt. Die Verschiebung spiegelt die zunehmende Unsicherheit über die Rentabilität des KI-Booms wider, auch wenn Chiphersteller, die an die KI-Infrastrukturnachfrage gebunden sind, weiter zulegen.