Meta sieht sich mit einem neuen Prozess in New Mexico wegen Behauptungen über eine Abhängigkeit Jugendlicher konfrontiert

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Meta sieht sich in Santa Fe, New Mexico, einem Gerichtsverfahren gegenüber, das laut Reuters zu gerichtlich angeordneten Änderungen daran führen könnte, wie Facebook, Instagram und WhatsApp betrieben werden. Generalstaatsanwalt Raúl Torrez hat die Klage eingereicht und Meta vorgeworfen, seine Produkte so gestaltet zu haben, dass junge Nutzer abhängig werden, und sie nicht ausreichend vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Ein Urteil der Jury im März stellte fest, dass Meta gegen das staatliche Verbraucherschutzrecht verstoßen hat, und sprach 375 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu.

Geplante Abhilfen und Mets Gegenspruch

New Mexico will im Prozess zusätzliche Schäden und Abhilfen geltend machen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen des Bundesstaats gehören Anforderungen zur Altersverifikation, Einschränkungen für Autoplay- und „Infinite-Scroll“-Funktionen für Minderjährige, die Zurückweisung von Minderjährigen-Konten mit 99% Genauigkeit, ein striktes 90-Stunden-Limit pro Monat für Mets Plattformen sowie die Einrichtung eines gerichtlich bestellten „Child Safety Monitor“, der die Online-Sicherheit von Kindern überwachen soll und die Befugnis hat, Mets interne Systeme zu inspizieren. Der Staat will außerdem, dass Meta die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Minderjährige einschränkt und die Rolle des „Child Safety Monitor“ mindestens fünf Jahre lang finanziert.

Meta hat sich gegen diese Forderungen gewehrt und argumentiert, sie seien unpraktisch und nicht durch Belege gestützt. Das Unternehmen hat gewarnt, dass gerichtlich angeordnete Änderungen es dazu zwingen könnten, sich aus dem Bundesstaat zurückzuziehen.

Größerer regulatorischer Kontext

Der Fall in New Mexico ist Teil einer breiteren Regulierungsinitiative gegen Tech-Unternehmen, die sich auf das Produktdesign statt allein auf Inhalte konzentriert. Eine kalifornische Jury hat kürzlich Meta und Google für einen Schaden an einer Frau haftbar gemacht, die als Kind zwanghaft die Apps von Meta und den YouTube-Dienst von Google genutzt habe, wobei sie die Angebote als fehlerhafte Produkte betrachtete, weil ihnen ein angeblich süchtig machendes Design zugrunde liege. Dieses Urteil wird erwartet, andere ähnliche Verfahren zu beeinflussen.

Der regulatorische Ansatz steht im Einklang mit Regeln wie dem Digital Services Act der Europäischen Union, der große Online-Plattformen verpflichtet, Schritte zur Bewältigung systemischer Risiken für Minderjährige zu unternehmen, einschließlich Risiken durch Funktionen, die auf übermäßige Nutzung ausgerichtet sind, wie etwa „Infinite Scroll“. Diese Fälle verfolgen gemeinsam das Ziel, Plattformen auch dafür zur Verantwortung zu ziehen, wie ihre Produkte gebaut sind – zusätzlich zu dem, was Nutzer dort posten.

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ThereIsTvlInTheWindvip
· 3Std her
Meta wird endlich vor Gericht zur Rechenschaft gezogen, das Problem der Sucht bei Jugendlichen hätte schon längst geregelt werden müssen.
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OneMoreReorgvip
· 3Std her
Torrez konzentriert sich auf das Produktdesign selbst, was tödlicher ist als Geldstrafen – es greift direkt in das Herz von Meta ein.
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CatMarketAnalysisAssistantvip
· 3Std her
Warte mal, warum ist WhatsApp auch mit reingezogen worden? Es ist doch keine Kurzvideo-Plattform, die Suchtlogik ist doch eine andere.
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OracleSkepticvip
· 3Std her
Der aktuelle Rechtsstreit in New Mexico ist ziemlich heftig. Wenn er tatsächlich entschieden wird, könnten die Empfehlungsalgorithmen von FB und IG erheblich geändert werden.
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