Laut Barron’s fiel Microsoft für sechs aufeinanderfolgende Handelstage und rutschte am Freitag (12. Juni) auf 382 US-Dollar je Aktie ab, bevor die Aktie bei 390,74 US-Dollar schloss. Der Rückgang spiegelt erneute Marktsorgen über gewaltige Investitionen in die KI-Infrastruktur wider; der Tech-Riese steht vor der längsten Verlustserie seit März 2020.
Der Abverkauf nahm zu, nachdem Oracle eine Capex-Leitlinie (Capital Expenditures) von 70 Milliarden US-Dollar für das laufende Geschäftsjahr angekündigt hatte – deutlich mehr als 56 Milliarden US-Dollar im Vorjahr und 21 Milliarden US-Dollar vor zwei Jahren. Microsoft, ein bedeutender Anbieter von Cloud-Infrastruktur, der Milliarden in Rechenzentren investiert, ist besonders anfällig für Stimmungsumschwünge rund um die Anforderungen bei KI-Capex. Seit Jahresbeginn sind die Microsoft-Aktien um 20% gefallen, während der Nasdaq-Index um 11% gestiegen ist.