Nahöstliche Produzenten setzen die Beladung von Öl und LNG angesichts der Spannungen zwischen den USA und dem Iran fort.

Laut LSEG-Schifffahrtsdaten und einer Erklärung eines US-Beamten haben die Ölproduzenten im Nahen Osten am 29. Juni trotz jüngster Angriffe auf Schiffe und eskalierender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran in der Straße von Hormuz weiterhin Rohöl und Flüssigerdgas verladen. Vier sehr große Rohöltanker (VLCCs) mit einer Kapazität von jeweils 2 Millionen Barrel waren an den Verladeanlagen unter anderem in Ras Tanura in Saudi-Arabien und in Häfen der VAE im Einsatz. Drei VLCCs, die am Wochenende abfuhren, schalteten den „Silent Mode“ ein – sie deaktivierten Transponder, um das Angriffsrisiko zu verringern –, während ein Supertanker die Wasserstraße in Richtung Japan verließ. Die USA und der Iran einigten sich am Sonntag darauf, die jüngsten Feindseligkeiten zu beenden und die Verhandlungen über die strategische Schifffahrtsroute wieder aufzunehmen.
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