Laut der offiziellen Stellungnahme von Musk vor dem geplanten Nasdaq-IPO von SpaceX wird das Unternehmen bestehende Starlink-V3-Satellitentechnologie nutzen, um orbitale KI-Datencenter zu bauen, und damit Bedenken hinsichtlich der technischen Komplexität zurückweisen. Der erste KI-Satellit soll ungefähr 150 Kilowatt Spitzenleistung und 120 Kilowatt Dauer-Compute-Kapazität erzeugen – vergleichbar mit einem Nvidia-GB300-AI-Server-Rack – angetrieben von Solarzellen und ausgestattet mit Wärmestrahlern. SpaceX-Ingenieur Ian Dahl merkte an, dass die Satellitenstruktur einfacher sei als die von Starlink, da sie keine große phasengesteuerte Antenne für die Breitband-Kommunikation benötigt.
Musk gab außerdem bekannt, dass die KI-Satellitenfabrik des Unternehmens in Bastrop, Texas, bis Ende 2027 in die Massenproduktion gehen soll. SpaceX plant, ungefähr eine Million KI-Satelliten in der Erdumlaufbahn einzusetzen, um komplexe KI-Aufgaben im All zu erledigen – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen sich über traditionelle Raketenstarts und Satellitenkommunikation hinaus in Richtung gängiger KI-Infrastrukturservices ausweitet.