Laut Barron’s stürzte der Nasdaq Composite am Freitag um 4,2% ab. Das war der stärkste Tagesrückgang seit April 2025 und beendete die neunwöchige Gewinnserie des S&P 500. Der State Street Technology ETF (XLK-US) fiel in derselben Sitzung um 6,66%, mit einem kumulierten Verlust von 9,1% über drei Tage. Mehrere Marktsignale – Kreditmärkte, Währungsbewegungen und Rohstoffe – schlagen Alarm, dass sich die Finanzierungskonditionen vor dem Zuziehen verschärfen werden.
Der Abverkauf folgt auf einen starken Bericht zur Beschäftigung im Mai, der am Freitag veröffentlicht wurde: Die US-Nonfarm-Payrolls stiegen um 172.000, also ungefähr doppelt so stark wie die Markterwartungen, und die Vormonate wurden um 93.000 nach oben revidiert. Die CME-FedWatch-Daten spiegeln nun eine Wahrscheinlichkeit von 71,8% dafür wider, dass es bis Ende des Jahres mindestens eine Zinserhöhung geben wird; der Leitzins liegt derzeit bei 3,50%–3,75%. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen ist wieder über 4,5% geklettert und belastet Aktien, während Gold um 223 US-Dollar je Unze auf 4.337,10 US-Dollar fiel und damit um mehr als 18% unter den Januar-Höchstständen liegt.