Fast 100 katholische Führungspersönlichkeiten lehnen BRCA-Abschnitt 604 im Clarity Act wegen Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung ab

Laut The Block haben am 24. Juni etwa 100 katholische Führungspersonen einen Brief an die Führung des US-Senats gesendet, in dem sie sich gegen Abschnitt 604 des Clarity Act (Blockchain Regulatory Clarity Act, BRCA) aussprechen. Sie argumentierten, die Bestimmung könne die Durchsetzung gegen Menschenhandel und illegale Geldflüsse schwächen.

Die Anti-Trafficking-Koalition erklärte in dem Schreiben, dass die BRCA einen sicheren Hafen für nicht-verwahrende Entwickler schaffe. Dadurch könne es zu regulatorischer Unklarheit und Befreiungslücken kommen, die das Monitoring von Geldern erschweren würden, die mit Menschenhandel, organisierter Kriminalität und Sanktionenumgehung in Verbindung stünden. Die Kryptoindustrie unterstützt die Klausel und argumentiert, sie liefere die notwendige rechtliche Klarheit für Softwareentwickler. Cody Carbone, CEO der Digital Chamber of Commerce, antwortete, dass Abschnitt 604 lediglich klarstelle, dass nicht-verwahrende Entwickler sich von Bankbetreibern unterscheiden.

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