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Das US-Geheimdienstministerium kündigte eine neue internationale Initiative zur Bekämpfung von Krypto-Betrugsfällen an. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung wurde bekannt gegeben, dass in dieser Woche Strafverfolgungsbehörden aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Kanada an einer sogenannten „Operation Atlantic“ zusammenarbeiten.
Diese gemeinsame Anstrengung konzentriert sich hauptsächlich auf die Identifizierung von Personen, die aufgrund von „Approval Phishing“, einer Taktik, die häufig mit Investment-Betrug im digitalen Vermögenssektor verbunden ist, Kryptowährungen verloren haben oder Gefahr laufen, sie zu verlieren.
Das Hauptziel von Operation Atlantic ist es, organisierte Betrugsnetzwerke zu stören, Opfern bei der Sicherung ihrer Vermögenswerte zu helfen, um weitere Verluste zu verhindern, gestohlene Gelder zurückzuholen und das öffentliche Bewusstsein für die verschiedenen Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Krypto-Investitionen zu erhöhen.
Diese Initiative wird vom US-Geheimdienstministerium in Zusammenarbeit mit der National Crime Agency des Vereinigten Königreichs, der Ontario Provincial Police und der Ontario Securities Commission gemeinsam veranstaltet.
Verwandte Artikel: Krypto-Boom in Korea: Hana Financial und Standard Chartered präsentieren neue VereinbarungDie Operation umfasst auch die Beteiligung weiterer Behörden wie der Royal Canadian Mounted Police, der City of London Police, des US-Anwaltsbüros für den District of Columbia und der britischen Financial Conduct Authority.
Die Zielbetrugsmaschen beinhalten typischerweise, dass Opfer unwissentlich betrügerische Transaktionen genehmigen oder Angreifern Zugriff auf ihre digitalen Geldbörsen gewähren – eine Praxis, die als „Autorisierungsmissbrauch“ bekannt ist.
Im Januar berichtete Scam Sniffer über einen deutlichen Rückgang der gemeldeten Verluste durch Phishing-Angriffe im Kryptowährungsbereich im Jahr 2025 um 83 %, was auf etwa 84 Millionen US-Dollar im Vergleich zu fast 494 Millionen US-Dollar im Vorjahr sank.
Paul Foster, stellvertretender Direktor für Cyberkriminalität bei der National Crime Agency des Vereinigten Königreichs, betonte die zunehmende Raffinesse bei Approval Phishing-Betrugsmaschen in der Kryptoindustrie und sagte:
Operation Atlantic ist darauf ausgelegt, die Öffentlichkeit durch Frühwarnungen zu schützen und Einzelpersonen bei der Sicherung ihrer Vermögenswerte zu unterstützen. Diese internationale Zusammenarbeit stärkt unsere Partnerschaften weiter. Da Kriminelle grenzüberschreitend agieren, müssen auch unsere Reaktionen entsprechend angepasst werden.
Verwandte Artikel: Krypto-Kreditkrise vertieft sich, da BlockFills Insolvenz anmeldetBemerkenswert ist, dass die Grundlage von Operation Atlantic auf den Erfolgen von Project Atlas aufbaut, einer im Jahr 2024 von Kanada geführten Initiative, die von der Ontario Provincial Police veranstaltet wurde und an der auch das US-Geheimdienstministerium beteiligt war. Dieses Projekt zielte speziell auf internationale Kryptowährungs-Investitionsbetrugsnetzwerke ab.
Jennifer Spurrell, Detective Superintendent und Direktorin des Financial Crimes Services Bureau bei der Ontario Provincial Police, betonte ebenfalls die Bedeutung dieser Zusammenarbeit. Sie sagte:
Project Atlas zeigte die Wirksamkeit koordinierter Störungen. Wir sind stolz darauf, zu Operation Atlantic beizutragen, die dieses Modell erweitert, indem sie internationale Partner vereint, um in Echtzeit Maßnahmen zu ergreifen. Da Betrug sich zunehmend zu einem globalen Problem entwickelt, ist diese Art der Zusammenarbeit unerlässlich.
Der Tageschart zeigt den Anstieg der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung auf 2,5 Billionen US-Dollar am Montag. Quelle: TOTAL auf TradingView.com. Titelbild von OpenArt, Chart von TradingView.com
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