
Die Umfrage unter institutionellen Anlegern für digitale Vermögenswerte 2026 der Nomura Securities (Nomura) und ihrer Krypto-Tochtergesellschaft Laser Digital zeigt, dass fast vier Fünftel der befragten institutionellen Anleger planen, 2% bis 5% ihres verwalteten Vermögens (AUM) in den Kryptomarkt zu allokieren. Die meisten Institutionen geben an, dass sie dies innerhalb des kommenden Jahres und nicht sofort umsetzen wollen.
Laut der Nomura-Umfrage betrachten 65% der Befragten Krypto-Währungen derzeit als ein Instrument zur Diversifizierung von Anlagen – zusammen mit Aktien, Anleihen und Rohstoffen. Nomura Securities führt in dem Bericht aus: „Klare Regulierung, ein tieferes Verständnis, sowie ein umfassenderes Sicherheits- und Risikomanagement-Framework sind der Schlüssel, um das Investment auszuweiten.“
Dieselbe Umfrage verzeichnete auch drei der wichtigsten derzeit bestehenden Hürden: fehlende eindeutige Methoden zur Bewertung von Vermögenswerten, die anhaltende Volatilität von Krypto-Assets sowie die Unsicherheit des regulatorischen Umfelds. Nomura Securities erklärte zudem, dass die Akzeptanz sich beschleunigt, und zwar aufgrund von „einer Zunahme der Produktarten für Investitionen, Verbesserungen in den Risikomanagement-Praktiken, Regulierungsreformen und einer höheren Beteiligung“.
Laut der Nomura-Umfrage konzentriert sich die Nachfrage institutioneller Anleger bei der Allokation von Krypto-Assets auf Ertragsstrategien – nicht nur auf eine bloße Wertsteigerung des Token-Preises. Die konkreten Daten lauten wie folgt:
· Mehr als zwei Drittel der Befragten möchten an Mechanismen des dezentralen Finanzwesens (DeFi) teilnehmen, z. B. an Staking (Einsatz)
· 65% der Befragten möchten an Strategien im Zusammenhang mit Kreditvergabe und tokenisierten Assets teilnehmen
· 63% der Befragten erkunden derzeit Krypto-Derivate und Stablecoins
Nomura Securities schreibt in dem Bericht: „Das spiegelt wider, dass die Nachfrage nach Strategien zum Erwirtschaften von Erträgen und zur Nutzung von Vermögenswerten kontinuierlich wächst“, und weist darauf hin, dass das Interesse institutioneller Anleger an ihren Anlageansätzen „von börsengehandelten ETFs auf Private-Equity-Fonds, Staking und Kreditvergabe ausgeweitet“ wurde.
(Quelle: DefiLlama)
Laut der Nomura-Umfrage sind 63% der Befragten der Ansicht, dass Stablecoins einen echten Nutzwert haben. Dieser umfasst vor allem Cash-Management, grenzüberschreitende Zahlungen, Währungstransaktionen sowie Investitionen in Krypto-Währungen und tokenisierte Assets. Die Befragten zeigen eine klare Präferenz für Emittenten von Stablecoins: Unabhängig davon, ob sie in Yen, USD oder Euro denominiert sind, gelten Stablecoins, die von großen Finanzinstituten emittiert werden, als die vertrauenswürdigste Option. Nomura Securities betont: „Die Nachfrage nach Stablecoins in der Praxis ist stark – insbesondere werden Emittenten großer Finanzinstitute bevorzugt. Das unterstreicht die Bedeutung von Vertrauen in die Emittenten.“
Laut der von Nomura Securities und Laser Digital veröffentlichten Umfrage unter institutionellen Anlegern für digitale Vermögenswerte 2026 planen fast vier Fünftel der befragten Institutionen, 2% bis 5% ihres AUM in den Kryptobereich zu allokieren; 65% sehen Krypto-Währungen als Diversifizierungsinstrument; mehr als zwei Drittel möchten DeFi-Staking nutzen; 63% sind der Meinung, dass Stablecoins einen echten Anwendungswert haben.
Laut Nomura Securities umfasst der Untersuchungsrahmen institutionelle Anleger mit verwalteten Vermögenswerten von über 60 Milliarden US-Dollar sowie Family Offices und öffentliche Einrichtungen, deren verwaltete Größen von einigen Millionen bis zu mehreren Milliarden US-Dollar reichen.
Laut der Nomura-Umfrage gehören zu den wichtigsten Hürden das Fehlen klarer Methoden zur Bewertung von Vermögenswerten, die anhaltende Volatilität von Krypto-Assets sowie die Unsicherheit des regulatorischen Umfelds. Der Bericht weist darauf hin, dass klare regulatorische Rahmenbedingungen und ein umfassendes Risikomanagement-Mechanismus die entscheidenden Voraussetzungen dafür sind, dass Institutionen ihre Allokation ausweiten.
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