Nicht-iranische Rohölexporte durch die Straße von Hormus steigen um 50% auf 1,8 Millionen Barrel pro Tag

Laut dem Energie-Datenunternehmen Vortexa lagen die Exporte von nicht-iranischem Rohöl durch die Straße von Hormus in den ersten 10 Tagen im Juni im Durchschnitt bei mindestens 1,8 Millionen Barrel pro Tag, also 50% mehr als im Mai mit ungefähr 1,2 Millionen Barrel pro Tag — trotz anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Irans Rohölexporte haben nahezu zum Erliegen gebracht, da die US-Sanktionen greifen: Während des gleichen Zeitraums passierte kein iranisches Öl die Straße. US-Präsident Trump gab bekannt, dass die US-Militärkräfte seit Mai eine geheime Begleitmission durchführen und so geholfen hätten, ungefähr 100 Millionen Barrel Öl sicher durch die Straße zu bringen — das entspricht mehr als 2,4 Millionen Barrel täglich. Die Brent-Rohöl-Futures zeigten nur minimale Kursbewegungen, als der Iran frische Drohungen ankündigte, die Straße zu schließen. Das steht im scharfen Gegensatz zu den anfänglichen Schließungsdrohungen, die die Ölpreise im Verlauf des Konflikts zuvor um ungefähr 13% nach oben getrieben hatten.

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