Der US-Handelsminister Howard Lutnick sagte am 22. April, dass Nvidia seine H200-KI-Chips nicht an chinesische Kunden verkauft habe, und verwies dabei auf das Fehlen einer Genehmigung aus Peking sowie auf Chinas Priorisierung von Investitionen in inländische Lieferanten, wie Reuters berichtete.
Die Trump-Regierung hat im Januar einige auf China ausgerichtete H200-Verkäufe freigegeben, jedoch unter Auflagen. Allerdings wurden die Lieferungen verzögert, weil es Uneinigkeiten über die Verkaufsbedingungen in den USA und in China gab.
Regulatorischer Rahmen und Handelsbedingungen
Unter der Politik der Trump-Regierung müssen die für China bestimmten Nvidia-H200-KI-Chips zunächst durch die USA zur Prüfung laufen, wobei ein Zollsatz von 25% gilt. Die Politik hat juristische Einwände ausgelöst, weil es um die Frage geht, ob der Präsident befugt ist, Gebühren für Exportlizenzen zu erheben.
Mögliche Ausweitung der Politik
Lutnick sagte außerdem, die USA könnten die Affiliates-Regel immer noch wiederbeleben, die Lieferungen fortschrittlicher US-Technologie an Tausende chinesischer Unternehmen begrenzen würde. Er fügte hinzu, dass die Maßnahme mit einer umfassenderen Handelsvereinbarung mit China verknüpft sei.
Chinas heimische Priorisierung
In China haben die Behörden H200-Lieferungen an der Zollabfertigung gestoppt und die chinesischen Technologieunternehmen angewiesen, die Käufe zu pausieren. Die Pause scheint mit politischen Beratungen zusammenzuhängen und nicht mit Lieferlogistik, da die Regierung Regeln entwickelt, um zu begrenzen, wie viele fortschrittliche ausländische KI-Chips chinesische Unternehmen erwerben dürfen.