Rückgang der Ölpreise kann Wetten auf Zinserhöhungen der Fed nicht bremsen, da die Kerninflation erhöht bleibt; PCE erreicht im Mai 3,4%

Laut Reuters und Marktanalysten sind die Ölpreise am 26. Juni nach der Waffenruhe zwischen Iran und den USA sowie der Wiedereröffnung der Straße von Hormus gefallen, doch die Markterwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve blieben weitgehend unverändert. Die Kerninflation, die im Januar-Februar das 2%-Ziel der Fed um über einen Prozentpunkt übertraf, bleibt auf erhöhtem Niveau. Die Kern-PCE-Inflation erreichte im Mai 3,4% und lag damit über den politischen Zielen, während auch die PMI für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im Juni die Erwartungen übertrafen. Ökonomen warnen, dass fallende Ölpreise tatsächlich die unterdrückte Nachfrage und Investitionen ankurbeln könnten, was den Preisdruck möglicherweise verstärkt. Unterdessen treiben die anhaltenden Anstiege der Investitionsausgaben im KI-Bereich weiterhin die Aktienmarkgewinne und die Ausweitung des Haushaltsvermögens an, was die inflationäre Dynamik verstärkt. Die Märkte behalten die Preissetzung für zwei Zinserhöhungen innerhalb von 2026 bei.
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