Laut Analysten, die von Jin10 am 24. Juni zitiert wurden, haben die Ölpreise ihren Abwärtstrend fortgesetzt, da die geopolitischen Risikoaufschläge aus den Spannungen zwischen den USA und dem Iran verblassen. Seit Ende Mai haben sich die Navigationsbedingungen in der Straße von Hormus deutlich verbessert, und die laufenden US-Iran-Verhandlungen Mitte Juni haben die Markterwartungen für einen normalisierten Transit gestärkt, wodurch Rohöl den Großteil der Gewinne seit der Eskalation des Konflikts wieder abgibt.
Irans ölbasierte Exporte zur See steigen seit Ende Mai nur leicht an, und Analysten gehen davon aus, dass die Exporte aus der Region des Persischen Golfs bis Ende Juli auf mehr als 10 Millionen Barrel pro Tag zurückkehren könnten, wobei die vollständige Produktion bis Oktober 15 Millionen Barrel täglich erreichen dürfte. Da die Ölpreise fallen, wird erwartet, dass sich die inländischen Raffineriemargen verbessern, was in den kommenden Monaten möglicherweise die Rohölnachfrage ankurbelt.