WTI verharrt in einer korrektiven Abwärtsbewegung, wobei technische Projektionen auf die Unterstützungsregion um 60-65 US-Dollar abzielen.
Die Wochenchartstruktur deutet darauf hin, dass eine C-Wellen-Bewegung nach monatelanger Schwäche möglicherweise kurz vor dem Abschluss steht.
Händler beobachten das Preisverhalten genau, während die Momentum-Indikatoren sich einem wichtigen Umkehrbereich nähern.
Der Oil Reversal Watch konzentriert sich weiterhin auf WTI-Rohöl, während der Preis sich einer großen technischen Unterstützungsregion nähert. Händler prüfen, ob die aktuelle Korrekturphase kurz vor dem Abschluss steht.
Der erfahrene Trader Matthew Dixon hat kürzlich seine Einschätzung in sozialen Medien geteilt. Seine Analyse konzentriert sich auf die Preisstruktur und nicht auf aktuelle Schlagzeilen. Märkte etablieren oft Wendepunkte, bevor Narrative allgemein akzeptiert werden.
Märkte bewegen sich zuerst. Schlagzeilen holen später auf. #WTI scheint ein B-Wellen-Dreieck abgeschlossen zu haben, mit einem gemessenen C-Wellen-Ziel um $OIL 60 bis 65.
Genau dort könnte der Markt seinen nächsten großen Aufschwung vorbereiten (mit einem invers korrelierten #BTC-Tief im Q4)
Der… pic.twitter.com/2AWpk3c4CJ— Matthew Dixon – Veteran Financial Trader (@mdtrade) 25. Juni 2026
Der Wochenchart zeigt einen Rückgang von WTI nach einer starken Rallye. Rohöl stieg zuvor in Richtung der 120-US-Dollar-Marke, bevor es sich umkehrte. Seitdem hat der Preis ein ausgedehntes Korrekturmuster gebildet.
Laut Dixon ähnelt die Struktur einem abgeschlossenen B-Wellen-Dreieck. Solche Formationen treten häufig vor einem finalen korrektiven Bein auf. Der aktuelle Rückgang könnte diese erwartete C-Wellen-Phase darstellen.
WTI wird derzeit nach anhaltender Schwäche bei etwa 69 US-Dollar pro Barrel gehandelt. Mehrere Unterstützungsniveaus wurden im jüngsten Abschwung durchbrochen. Die Bewegung bleibt jedoch mit einem gemessenen Korrekturprozess konsistent.
Ein zentrales Merkmal des Charts ist die projizierte Zielzone. Fibonacci-Extensionen identifizieren Unterstützung zwischen etwa 60 und 65 US-Dollar. Mehrere technische Messungen konvergieren in diesem Bereich.
Technische Händler beobachten oft Zonen, in denen mehrere Indikatoren übereinstimmen. Diese Regionen können erhöhte Marktaufmerksamkeit auf sich ziehen. Häufig werden sie zu Bereichen, in denen Trends pausieren oder sich umkehren.
Der Chart zeigt auch historische Nachfrage in derselben Region. Frühere Kaufaktivität trat bei vergleichbaren Preisniveaus auf. Märkte besuchen solche Zonen während ausgedehnter Korrekturen oft erneut.
Dixons Rahmenwerk deutet darauf hin, dass Händler das Preisverhalten genau beobachten sollten. Stabilisierungssignale könnten auftauchen, sobald die Unterstützung getestet wird. Der Fokus bleibt auf der Marktaktion und nicht auf Prognosen.
Der wöchentliche Relative-Stärke-Index liefert zusätzlichen Kontext. Das Momentum ist seit der vorherigen Rallye stetig gefallen. Die aktuellen Werte liegen noch über den tief überverkauften Bedingungen.
Dies deutet darauf hin, dass weitere Abwärtsbewegungen möglich sind, bevor Erschöpfung eintritt. Verkäufer kontrollieren weiterhin die übergeordnete Trendstruktur. Dennoch werden die Momentum-Bedingungen zunehmend schwächer.
Dixon merkte an, dass zukünftige Katalysatoren eintreffen könnten, nachdem der Preis reagiert hat. Potenzielle Treiber sind OPEC+-Entscheidungen oder sich ändernde Nachfrageerwartungen. Währungsbewegungen und geopolitische Entwicklungen könnten das Öl ebenfalls beeinflussen.
Ein weiterer Aspekt betrifft breitere Marktbeziehungen über Anlageklassen hinweg. Dixon verwies auf ein mögliches Bitcoin-Tief später in diesem Jahr. Während Korrelationen variieren, tauchen große Wendepunkte manchmal gleichzeitig auf.
Vorerst bleibt die Aufmerksamkeit des Charts auf die Region um 60-65 US-Dollar gerichtet. WTI befindet sich trotz Annäherung an die Unterstützung weiterhin in einem korrektiven Trend. Händler beobachten weiterhin, ob diese Zone eine Grundlage für den nächsten Aufschwung bieten kann.
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