OpenAI bringt GPT-Rosalind auf den Markt, ein KI-Modell für die Arzneimittelentdeckungsforschung

Gate-News-Meldung, 17. April — OpenAI hat am 16. April eine frühe Version von GPT-Rosalind vorgestellt, einem KI-Modell, das darauf ausgelegt ist, die Wirkstoffforschung und die Forschung in den Lebenswissenschaften zu beschleunigen. Das Modell wird zunächst als Forschungs-Vorschau für Unternehmenskunden verfügbar sein; zu den frühen Nutzern gehören das Pharmaunternehmen Amgen, der Impfstoffhersteller Moderna und das Allen Institute for Brain Science.

GPT-Rosalind soll Forschern dabei helfen, Erkenntnisse aus großen Datensätzen zu gewinnen und wissenschaftliche Ergebnisse in patientenorientierte Anwendungen im Gesundheitswesen zu übertragen. Benannt nach der Biophysikerin Rosalind Franklin integriert das Modell große Sprachmodelle mit spezialisiertem biochemischem Wissen, um komplexes wissenschaftliches Schlussfolgern über Evidenzsynthese, Hypothesengenerierung und mehrstufige experimentelle Planung hinweg zu unterstützen.

OpenAI-CEO Sam Altman deutete an, dass das Unternehmen sein Geschäftsmodell über reine Abo-Gebühren hinaus verlagern will, hin zum Teilen der Risiken der Wirkstoffentwicklung mit Pharmaunternehmen und zum Einzug von Technologie-Lizenzgebühren nach Zulassungen der Medikamente. Nach der Bekanntgabe fielen die Aktienkurse wirkstoffforschungsfokussierter Unternehmen: IQVIA fiel um 3,45 %, Charles River Laboratories sank um 2 %, Recursion Pharmaceuticals fiel um 4 % und Schrodinger ging um nahezu 3 % zurück.

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