Gate News-Mitteilung, 16. April — Die Zentralbank von Pakistan hat ihr formelles Bankensystem für lizenzierte Anbieter von Diensten für virtuelle Vermögenswerte geöffnet und damit eine Einschränkung von 2018 rückgängig gemacht, die Krypto-Unternehmen in der Praxis von geregelten Finanzkanälen ausgeschlossen hatte. Der Schritt folgt dem Virtual Assets Act 2026, der einen Rechtsrahmen für die Lizenzierung und Beaufsichtigung kryptobezogener Unternehmen geschaffen hat, über die Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority (PVARA).
Banken können nun Konten für von PVARA lizenzierte Unternehmen eröffnen, doch der Zugang erfolgt mit strengen Kontrollen. Finanzinstitute bleiben davon ausgeschlossen, selbst in virtuelle Vermögenswerte zu investieren oder dies im Namen von Kunden zu tun. Kundengelder, die mit Krypto-Firmen verbunden sind, müssen in getrennten, zinslosen Konten in lokaler Währung gehalten werden. Banken müssen außerdem eine fortlaufende Due-Diligence-Prüfung durchführen, Transaktionen überwachen und verdächtige Aktivitäten gemäß den bestehenden Regeln zur Geldwäschebekämpfung melden.
Die Politik ermöglicht es lizenzierten Krypto-Unternehmen, Bankdienstleistungen für Zahlungen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie das Management von Kundengeldern zu nutzen — und nimmt damit eine erhebliche operative Hürde weg, die den Sektor zuvor dazu gezwungen hatte, außerhalb des traditionellen Finanzwesens zu arbeiten. Das pakistanische Rahmenwerk zieht jedoch weiterhin eine klare Grenze: Der regulierte Bankenzugang ist direkt an die Lizenzierung und die Compliance-Aufsicht gebunden, wobei die Zentralbank die Beteiligung des Finanzsektors steuert, während PVARA die Regulierung des Sektors übernimmt.
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