PH-China-Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien gefordert, um den Wechsel zu sauberer Energie zu beschleunigen

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Ein am 16. April auf den Philippinen gestarteter Bericht fordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Manila und Peking in den Bereichen erneuerbare Energien, um den Übergang weg von fossilen Brennstoffen und Nuklearenergie zu beschleunigen. Das geht aus dem Bericht zur Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien hervor. Philippinische Unternehmen für erneuerbare Energien haben von Finanzierungsproblemen, begrenzter technischer Unterstützung und angespannten Partnerschaften mit einigen chinesischen Unternehmen berichtet, obwohl zwischen den beiden Ländern inzwischen Wissensaustauschprogramme laufen.

Aktuelle Herausforderungen und Erfahrungen von Unternehmen

Ein Unternehmen für erneuerbare Energien teilte in dem Bericht einen konkreten Fall mit und erklärte: “Wir arbeiteten an einer Vereinbarung für ein Joint Venture mit einem chinesischen Unternehmen für ein Solarprojekt mit 132 Megawatt. Wir haben im Januar 2024 eine Vereinbarung unterzeichnet, aber später zogen sich die chinesischen Partner ohne triftige Gründe zurück, wobei sie sogar Bedenken bezüglich des Westphilippinischen Meeres als Vorwand anführten.”

Auch philippinische Unternehmen haben Bedenken geäußert hinsichtlich der Notwendigkeit, Vertrauen mit chinesischen Partnern aufzubauen sowie Zugang zu Finanzierung und technischer Unterstützung zu erhalten.

Wissensaustausch und regionaler Kontext

Trotz bilateraler Spannungen findet ein Wissensaustausch zwischen den beiden Ländern statt. Einige philippinische Studierende, überwiegend aus Leyte und Nueva Ecija, studieren nun in China Ingenieurwesen für erneuerbare Energien im Rahmen eines Programms von People of Asia for Climate Solutions (PACS).

Xiaojun Wang, Geschäftsführer von PACS, erklärte am Donnerstag in Quezon City: “Wenn wir nicht schnell genug handeln, kommt die Kohle zurück. Die Nuklearenergie wird zurückkommen.”

Lokale Unternehmen für erneuerbare Energien sind stark von China abhängig, das weltweit führend in der sauberen Energietechnologie ist. Mit der Krise im Nahen Osten, die die Öl- und Gaslieferungen stört, suchen Länder nach alternativen Energiequellen. Auf den Philippinen ist das Interesse an erneuerbaren Energien — insbesondere Solarenergie auf dem Dach — bei Haushalten gestiegen, die sich Sorgen über die Stromversorgung machen.

Hürden für die Entwicklung erneuerbarer Energien

Trotz der dringenden Notwendigkeit, den Übergang zu beschleunigen, bestehen weiterhin politische Hürden. Laut dem Bericht behindern instabile bilaterale Beziehungen zwischen Manila und Peking, Einschränkungen beim Zugang für ausländische Investitionen und komplizierte Genehmigungsverfahren das Geschäft mit erneuerbaren Energien.

Der Bericht stellte fest: “Trotz 50 Jahren diplomatischer Beziehungen und nahezu 100 bilateralen Vereinbarungen zwischen den Philippinen und China bleibt die chinesische Investition in den philippinischen Sektor für erneuerbare Energien deutlich zu gering ausgeschöpft — unter 5 % im Vergleich zu 20 %+ in anderen ASEAN-Ländern.”

Chancen und politischer Rahmen

Der Bericht nannte Chancen in der Erhöhung der Bereitstellung von Solaranlagen auf Dächern, Microgrids, Solar-Heimsystemen, Solar-Ladestationen sowie dezentraler Solar-Photovoltaik und Energiespeicherung in netzgebundenen Gebieten.

Die Philippinen haben zum Ziel, bis 2030 einen Anteil von 35 % erneuerbarer Energien am nationalen Energiemix zu erreichen. Erneuerbare Energien machen derzeit 25,4 % der gesamten Bruttoenergieerzeugung aus, so der Bericht.

Ping Mendoza, Präsident der Philippine Solar and Storage Energy Alliance, sagte am Donnerstag, dass der Übergang zu sauberer Energie die “größte Gelegenheit zur Schaffung von Wohlstand ist, die wir haben”.

Im Jahr 2025 stufte der Forschungsanbieter BloombergNEF die Philippinen als viertattraktivsten aufstrebenden Markt für erneuerbare Energien ein. In dem Bericht von Bloomberg New Energy Finance heißt es: “[T]Die Philippinen verfügen über einen der umfassendsten Rahmen für erneuerbare Energien in der Region und kombinieren Auktionen, Net Metering und fiskalische Anreize mit einer steigenden Nachfrage nach Strom.”

Die Philippinen zog zwischen 2015 und 2024 Investitionen in saubere Energie in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar bis 3,4 Milliarden US-Dollar an, so der Bericht.

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