Gate News-Mitteilung, 21. April — Panic Inc., der Hersteller der tragbaren Spielkonsole Playdate, gab im April 2026 bekannt, dass der Konsolen-Storefront künftig keine Spiele mehr akzeptiert, die mit generativen KI-Tools zur Erstellung von Kunst, Musik, Text oder Dialog entwickelt wurden. KI-Coding-Assistenten bleiben jedoch weiterhin erlaubt, allerdings müssen Entwickler ihre Nutzung und den Umfang offenlegen.
Laut der Richtlinie zur KI-Offenlegung von Panic umfasst das Verbot große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Claude und Gemini; Bildgenerierungsmodelle einschließlich Stable Diffusion und Midjourney; sowie Audio-Erstellungstools wie MuseNet und Udio. Maßgeschneiderte, selbstgeschriebene Code-Funktionen, die das Verhalten im Spiel steuern, wie etwa feindliche KI-Logik, sind von der Einschränkung nicht betroffen. Für Titel, die KI im Codierungsprozess nutzen, wird Panic sie kennzeichnen und den Umfang der KI-Unterstützung (beispielsweise “Lua-Debugging”) angeben, damit Kunden fundierte Kaufentscheidungen treffen können. Zuvor genehmigte Spiele, die KI verwendet haben, bleiben in der Liste, werden aber markiert, um Käufer zu informieren.
Die Richtlinienänderung folgt auf Gegenreaktionen wegen Wheelsprung, einem mit KI entwickelten Spiel, das im Playdate-Season-2-Premium-Bundle enthalten war. Panic-Mitgründer Cabel Sasser räumte die Aufsicht ein und sagte: „Rückblickend war das naiv—wir übernehmen die volle Verantwortung.“ Das Unternehmen bestätigte, dass alle Spiele im kommenden Playdate-Season-3-Bundle erforderlich sein werden, um KI in Kunst, Musik, Texten und Code auszuschließen, und bekräftigte damit sein Engagement für die Unterstützung von Inhalten, die von Menschen erstellt wurden.
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