Laut Polymarket und den On-Chain-Ermittlern von Bubblemaps nutzte ein kompromittierter Drittanbieter am Donnerstag (25. Juni) die Gelegenheit, um schädlichen Code in das Front-End von Polymarket einzuschleusen und dabei Nutzergelder in Höhe von rund 3 Millionen US-Dollar abzuschöpfen. Die Angreifer gelangten über ein von dem gehackten Anbieter ausgeliefertes bösartiges Skript an die Wallets der Nutzer und zapften pUSD, den USDC-gestützten Stablecoin der Plattform, ab.
Die gestohlenen Gelder wurden daraufhin von Polygon nach Ethereum gebrückt und in rund 1.893 ETH umgewandelt; weniger als 15 Nutzerkonten waren betroffen. Polymarket bestätigte, dass der Einbruch eingedämmt, die betroffene Abhängigkeit entfernt und den betroffenen Kunden eine vollständige Rückerstattung zugesagt wurde. Das Unternehmen nannte den kompromittierten Anbieter nicht.