Gate News-Meldung, 20. April — Polysilicium-Futures auf den chinesischen Warenmärkten stiegen am 20. April auf das Tageslimit. Der wichtigste Kontrakt kletterte bis Mitte des Vormittags um mehr als 1%. Der Wind-Photovoltaik-Index (884045) stieg am selben Tag um 1,31% und spiegelte eine breite Stärke im gesamten Solarsektor wider.
Die Rally wurde durch politische Signale des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) sowie anderer Behörden befeuert. Diese hatten am 17. April eine Konferenz der Solarindustrie einberufen, um eine zu adressieren, die von den Verantwortlichen als „wettbewerbsgetriebener Involutionsstil“ bezeichnete Konkurrenz. Bei dem Treffen wurde die Notwendigkeit betont, wettbewerbsbezogene Praktiken im Photovoltaiksektor zu regulieren, mit einem besonderen Fokus auf Kapazitätssteuerung, Qualitätsstandards, Preisdurchsetzung und Aufsicht über Fusionen. Besonders hervorzuheben ist, dass an der Konferenz große staatliche Stromerzeugungsunternehmen wie die China Huaneng Group, die China Datang Group und die China Huadian Group teilnahmen — Unternehmen, die typischerweise als nachgelagerte Abnehmer bei Auktionen für Solarprojekte auftreten.
Analysten warnten jedoch, dass die aktuelle Rally vor allem durch politische Erwartungen getrieben wird, nicht durch grundlegende Verbesserungen. Branchenangaben des China Silicon Industry Association zeigten, dass der Polysiliciumbestand Ende März 4,99 Millionen Tonnen betrug, während Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage fortbestehen. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass der jüngste Preisanstieg einige Nachfrager zu neuerlichem Einkauf veranlasst habe, das zugrunde liegende Angebot jedoch weiterhin hoch sei und die Erholung der Endnachfrage bislang schleppend verlaufe. Die durchschnittlichen Kassenproduktionskosten für Polysilicium liegen bei etwa 35.000 Yuan pro Tonne und bilden damit eine Art Preisuntergrenze; erhöhte Bestandsmengen begrenzen jedoch weiterhin das Aufwärtspotenzial.
Marktanalysten von Institutionen wie SMM und Guotai Junan Futures rieten zur Vorsicht. Sie stellten fest, dass strukturelle Widersprüche zwischen Angebot und Nachfrage bislang noch nicht gelöst wurden. Sie empfahlen, die Umsetzung konkreter politischer Maßnahmen sowie die Nachfragetrends in der traditionellen Hochsaison im Mai und Juni genau zu beobachten, bevor man sich zu nachhaltigen bullischen Positionen verpflichtet.
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