Gate News-Meldung, 24. April — PvX Partners hat am 23. April eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 10,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen, angeführt von T-Accelerate Capital mit Beteiligung von Z Venture Capital, Drive by DraftKings, Play Ventures und General Catalyst.
Das Unternehmen hat bislang über $750 Millionen US-Dollar an User-Acquisition-Finanzierung zugesagt, darunter $500 Millionen, die in den vergangenen zwei Quartalen über seine Lambda-Plattform für Machine-Learning-Underwriting eingesetzt wurden. Das neue Kapital wird dabei helfen, Einstellungen vorzunehmen und die Technologie weiterzuentwickeln, während PvX die Deal-Menge ausbaut, gleichzeitig mit einer Verschärfung der Venture-Funding-Situation in Branchen wie Gaming.
PvX betreibt ein „nicht verwässerndes“ Cohort-Finanzierungsmodell, bei dem die Rückzahlung an den Umsatz gekoppelt ist, der von neu akquirierten App-Usern generiert wird, statt an festen Kreditraten. App-Entwickler zahlen das Kapital (Principal) plus einen gedeckelten Anteil am Umsatz aus User-Cohorts zurück, wobei PvX das Risiko nach unten trägt, falls Kampagnen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Sobald PvX seine Renditelimit erreicht hat, behalten App-Entwickler alle zukünftigen Cashflows aus diesen Cohorts.
Dieser Ansatz adressiert die Grenzen des traditionellen Venture Debt, der oft EBITDA-basierte Covenants enthält, die Unternehmen für steigende Marketingausgaben bestrafen können. Indem Wachstumsfinanzierung von einer Verwässerung durch Eigenkapital getrennt wird, können Entwickler ihr Eigentum für riskantere Initiativen wie die Entwicklung neuer Spiele bewahren und zugleich mithilfe von leistungsbasiertem Financing bewährte Marketing-Kanäle skalieren.