Ripple schlägt am 29. Juni ein XRPL-Lending-Protokoll vor, das Kreditentscheidungen von der Blockchain-Ausführung trennt.

Laut Ripple hat das Unternehmen am 29. Juni das XRPL Lending Protocol vorgeschlagen, um eine standardisierte Kreditinfrastruktur für Institutionen zu schaffen, die tokenisierte Assets auf dem XRP Ledger nutzen. Das Protokoll trennt Underwriting- und Compliance-Entscheidungen außerhalb der Chain, während es Kreditbearbeitung, Rückzahlung, Zinsen und Ausfallmechanismen auf der Chain abwickelt, sodass Institutionen digitale Asset-Versionen als Betriebskapital einsetzen können.

Der Vorschlag definiert zwei Komponenten: den Single Asset Vault für die Bündelung und Verwaltung eines einzelnen Assets und das Lending Protocol für die Vergabe und Bearbeitung von Krediten. Beide Änderungen, spezifiziert in XLS-65 und XLS-66, unterliegen noch der Validator-Genehmigung, obwohl Entwickler bereits mit Tests auf dem Devnet beginnen können. Mögliche Anwendungsfälle umfassen Zahlungsdienstleister, die Liquidität gegen Stablecoin-Reserven suchen, sowie Bestandsfinanzierungen für Market Maker.

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