Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple plant, XRP Ledger (XRPL) mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) zu sichern. Die neuen Sicherheitsmaßnahmen umfassen KI-gestützte Tests, ein spezielles Red Team und höhere Standards für Änderungsanpassungen.
Ayo Akinyele, Leiter Engineering bei RippleX, teilte kürzlich auf X die Nachricht über die Integration von KI in XRPL. Die Ripple- und XRPL-Teams ergreifen proaktive Maßnahmen, anstatt nur auf Probleme zu reagieren, wenn sie auftreten.
Sie integrieren KI-Tools in XRPL, um Schwachstellen früher und effektiver zu erkennen und zu verhindern. KI hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Sie kann große Mengen an Code analysieren, Szenarien simulieren oder kleine Muster erkennen, die menschliche Prüfer übersehen könnten.
Laut Ayo werden die neuen Sicherheitsmaßnahmen KI-gestützte Tests und ein spezielles Red Team umfassen. Das Red Team würde reale Angriffe simulieren, um Schwachstellen zu finden, bevor böswillige Akteure es tun. Ein dediziertes Team zeigt, dass Ripple ernsthaft und engagiert in adversariale Tests investiert.
XRPL wächst über einfache XRP-Transfers hinaus und ist für globale Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und institutionelle Anwendungsfälle positioniert.
Mit dem Wachstum des Netzwerks wird es für Angreifer attraktiver, daher muss die Sicherheit mitwachsen. Ripple sieht die Erweiterung von KI als große Chance, vom reaktiven Debugging zu proaktivem Handeln überzugehen. Dies würde helfen, das Ledger schneller und mit größerem Vertrauen zu stärken als je zuvor.
Wie bereits erwähnt, verändern Fortschritte in der KI die Analyse und das Testen von Blockchain-Protokollen rasch und grundlegend.
Im Vergleich zu traditionellen Ansätzen können moderne Tools heute komplexere Codebasen erkunden, Randfälle aufdecken und versteckte Fehlerquellen identifizieren.
Angesichts der Vorteile integrieren und nutzen immer mehr Blockchain-Unternehmen und sogar Händler KI-Fähigkeiten.
Zum Beispiel schalten große Bitcoin-Miner ihre Mining-Rigs ab und nutzen ihre Rechenzentren für KI-Computing. Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks einen beispiellosen Einbruch erlebte.
In einem weiteren mutigen Schritt in das KI-Ökosystem kündigte Gate an, in KI-gesteuertes Trading zu investieren. Die Plattform plant, KI-gestützte Tools durch Initiativen wie GateAI und Gate for AI zu entwickeln. Diese bieten Marktanalysen, Strategien und Trading-Unterstützung. Sie sollen Nutzern während des gesamten Handelsprozesses helfen — von der Datenanalyse bis zur Ausführung.
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