Russlands Oreshnik-Hyperschallrakete funktioniert am 24. Mai nicht wie vorgesehen und trifft eigene Truppen in Donezk

Laut Forschern der „Study of War“ traf am 24. Mai Russlands nuklearfähige Hyperschallrakete Oreshnik russische Militärpositionen in besetztem Donezk, Ukraine, statt ihr beabsichtigtes Ziel zu erreichen. Die Aufnahmen zeigten, wie die Mehrfachsprengkopf-Waffe nahe an Donezker Wahrzeichen in russisch kontrolliertem Gebiet detonierte. Ukrainische Beobachtungskanäle behaupten, der fehlgeleitete Treffer könnte russische Truppen getroffen haben. Berichten zufolge versagte die Rakete nach einem doppelten Start von Russlands Teststandort Kapustin Jar: Der erste Sprengkopf stürzte unmittelbar in Donezk ab, während der zweite Bila Tserkva nahe Kiew erreichte. Das Oreshnik-System, das Berichten zufolge mit dem Zehnfachen der Schallgeschwindigkeit fliegt, soll bei bis zu 25 Prozent der Starts Fehlfunktionen aufweisen, was Bedenken hinsichtlich seiner Einsatzzuverlässigkeit aufkommen lässt.
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