Jan3-CEO Samson Mow postete am 28. Juni auf X, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt erreicht habe. Sein Kernargument: 2024 erreichte Bitcoin 37 Tage vor der Halbierung im April ein neues Allzeithoch. Mow sieht darin einen Beweis, dass der traditionelle Vierjahreszyklus komprimiert und beschleunigt wurde. Mehrere Analysten sind tief gespalten: BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes prognostiziert, dass Bitcoin innerhalb von sechs Monaten auf etwa 40.000 US-Dollar fallen wird, bevor der Boden erreicht ist.
Mow wies in seinem X-Post darauf hin, dass Bitcoin 2024 bereits 37 Tage vor der Halbierung im April ein Allzeithoch erreichte und damit das historische Muster durchbrach, wonach das Hoch erst 12–18 Monate nach der Halbierung eintritt. Er schrieb: „Selbst wenn man an den Zyklus glaubt, sollte man folgern, dass der Zyklus beschleunigt wurde. Der Boden ist erreicht.“
Zuvor hatten bereits mehrere Analysten nach dem neuen Hoch vor der Halbierung 2024 darauf hingewiesen, dass die institutionelle Nachfrage durch die US-Spot-Bitcoin-ETFs die Marktdynamik neu forme. Gegner argumentieren, dass Daten aus nur einem Zyklus nicht ausreichen, um eine dauerhafte Änderung des Vierjahresmusters zu behaupten. Vorstehendes sind persönliche Meinungen, kein Marktkonsens.
Nachfolgend die öffentlichen Bodenprognosen der Analysten; alles persönliche Ansichten, keine Anlageberatung:
Samson Mow (Jan3): Boden erreicht, etwa aktuell 60.000 US-Dollar (28. Juni, X-Plattform)
Omkar Godbole (CoinDesk): 50/100-Wochen-Durchschnitte kurz vor einem Death Cross, aber historisch traten 2018 und 2022 ähnliche Signale gleichzeitig mit dem Boden auf, was auf begrenztes Abwärtspotenzial hinweist
Markus Thielen (10x Research): Boden etwa bei 55.000 US-Dollar, Zeitraum August bis Oktober
James Van Straten (CoinDesk): Benötigt einen weiteren Rückgang von über 15%, 50.000–54.000 US-Dollar entscheidende Zone
Arthur Hayes (BitMEX): Fall auf etwa 40.000 US-Dollar innerhalb von sechs Monaten, dann Boden
Van Straten weist darauf hin, dass Bitcoin in jedem größeren Bärenmarkt seit 2011 letztendlich unter den Realized Price fiel – den durchschnittlichen Anschaffungskosten aller On-Chain-BTC, berechnet nach dem Marktpreis bei der letzten Bewegung – bevor der Zyklusboden bestätigt wurde. Im aktuellen Zyklus ist Bitcoin noch nicht unter dieses Niveau gefallen.
Van Straten weist zudem darauf hin, dass die Zone um 50.000–54.000 US-Dollar nahe des 200-Wochen-Durchschnitts das nächste entscheidende technische Unterstützungsschlachtfeld ist. Vorstehendes ist Van Stratens persönliche Analyse.
Laut Mows X-Post vom 28. Juni basiert die These darauf, dass Bitcoin 2024 bereits 37 Tage vor der Halbierung im April ein Allzeithoch erreichte und damit das historische Muster durchbrach, wonach das Hoch erst 12–18 Monate nach der Halbierung eintritt. Mow folgert daraus, dass der Vierjahreszyklus beschleunigt wurde und der Boden früher als historisch üblich kommt. Vorstehendes ist Mows persönliche Meinung, kein Marktkonsens.
Laut Omkar Godboles Analyse kreuzt der 50-Wochen-Durchschnitt bald den 100-Wochen-Durchschnitt nach unten, was einen Death Cross bildet. Historisch jedoch, nach ähnlichen Signalen Ende 2018 und Ende 2022, erlebte Bitcoin innerhalb weniger Monate starke Erholungen. Godbole weist darauf hin, dass dieses Signal historisch oft mit dem Marktboden zusammenfiel. Vorstehendes ist Godboles persönliche Analyse.
Der Realized Price ist der durchschnittliche Anschaffungspreis aller On-Chain-BTC, berechnet nach dem Marktpreis zum Zeitpunkt der letzten Bewegung. Er repräsentiert die durchschnittlichen Haltekosten des gesamten Netzwerks. Laut Van Stratens Analyse durchbrach Bitcoin in jedem großen Bärenmarkt seit 2011 dieses Niveau, bevor der Boden bestätigt wurde. Bitcoin hat dieses Niveau noch nicht durchbrochen; Van Straten zufolge sind die wahren Bodenmerkmale nach historischem Muster noch nicht aufgetreten.
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