Gate News-Nachricht, 22. April — Samsung Electronics hat 2.031 Mitarbeitende in 143 Einheiten angewiesen, während eines geplanten Streiks im Dienst zu bleiben. Als Begründung nennt das Unternehmen die Vorgabe aus dem Arbeits-Union-Gesetz Südkoreas, Sicherheits- und Schutzanlagen aufrechtzuerhalten. Die Gewerkschaften planen einen 18-tägigen Arbeitsausstand vom 21. Mai bis zum 7. Juni, mit einer Kundgebung, die am 23. Mai auf dem Campus von Pyeongtaek geplant ist. Samsung hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen das gestellt, was das Unternehmen als illegale Streikmaßnahme bezeichnet.
Die Gewerkschaften bestreiten Samsungs Auslegung und argumentieren, dass nur Einsatzteams für Brandbekämpfung-Notfälle und Chemie-Reaktionen normal weiterarbeiten müssten, basierend auf ihrer juristischen Prüfung. Der Streik könnte Verluste von 20 Billionen Won bis 30 Billionen Won (US$13.6 Milliarden bis US$20.4 Milliarden) verursachen, so die Gewerkschaften.
Der Campus von Pyeongtaek ist zentral für Samsungs Ausbau der Produktion von KI-Speicherchips. Die Anlage wird umgerüstet, um fortschrittliches 1c DRAM (einen Chiptyp für High-End-Speicher, der in der KI-Infrastruktur verwendet wird) mit einer monatlichen Kapazität von etwa 80.000 Wafern zu produzieren. Die Nachfrage nach DRAM für KI-Systeme übersteigt derzeit das Angebot um das Dreifache bei Samsung, SK Hynix und Micron Technology. Eine Produktionsunterbrechung könnte die Verknappung des Speichers für globale Technologiekonzerne, die KI-Infrastruktur aufbauen, weiter verschärfen; einige Kunden verhandeln bereits Lieferverträge für 2027.