Samsung, SK Hynix und Micron wurden wegen angeblicher Preisabsprachen bei DRAM verklagt; die behaupteten Marktanteile liegen bei über 90 %.

Samsung Electronics, SK Hynix und Micron Technology wurden kürzlich vor dem US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien im Rahmen einer Sammelklage wegen Kartellverstößen verklagt (3:26-cv-06345). Die Kläger behaupten, die drei Unternehmen kontrollierten gemeinsam über 90 Prozent des DRAM-Marktes und hätten sich verschworen, die Produktionskapazität einzuschränken und die Preise zu manipulieren, um das zu inszenieren, was sie »RAMpocalypse« nennen. Laut der Beschwerde sind die DRAM-Preise in den letzten vier Jahren um rund 700 Prozent gestiegen. Die Klage behauptet, die Hersteller hätten die begrenzte Produktionskapazität strategisch auf margenstärkere Produkte wie HBM-Speicher verlagert und langfristige Lieferverträge mit Technologiegiganten priorisiert, wodurch das Angebot auf dem Einzelhandelsmarkt eingeschränkt wurde. Der von der Anwaltskanzlei Bathaee Dunne vertretene Fall fordert Unterlassungsverfügungen gegen mutmaßliches wettbewerbswidriges Verhalten sowie dreifachen Schadensersatz zuzüglich Anwaltskosten.
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