SanDisk, Micron fallen am 30. Juni um 10,6%, da Meta den Verkauf überschüssiger Rechenkapazität erwägt.

Laut einem Bloomberg-Bericht vom 30. Juni fielen die Aktien von SanDisk und Micron jeweils um 10,6 %, da Anleger befürchten, dass Meta Platforms plant, überschüssige Cloud-Computing-Kapazitäten zu verkaufen. Das potenzielle zusätzliche Angebot warf Fragen zur künftigen Nachfrage nach Rechenzentrumserweiterungen auf. Gil Luria, Managing Director bei D.A. Davidson, merkte an, dass Meta zu den fünf größten Abnehmern von Rechenleistung weltweit zählt – eine Veränderung seiner Rechenzentrumspläne könnte sich daher auf die gesamte Lieferkette auswirken.

Trotz des Rückgangs hob der BofA-Analyst Wamsi Mohan das Kursziel für SanDisk auf 2.500 US-Dollar an, da er davon ausgeht, dass die Knappheit bei NAND-Flash-Speichern bis Mitte 2027 anhalten wird, was SanDisk anhaltende Preissetzungsmacht verschafft. Mohans überarbeitetes Ziel impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 23 % gegenüber dem aktuellen Niveau.

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