Gate-News-Nachricht, 17. April — Sequoia Capital hat ungefähr $7 Milliarden für einen neuen Fonds eingesammelt, der in Co-Management von Alfred Lin und Pat Grady geführt wird. Damit ist es die erste große Mittelbeschaffung des Unternehmens unter ihrer Führung. Das Kapital soll große private Unternehmen unterstützen, insbesondere KI-Startups einschließlich OpenAI und Anthropic, die erhebliche Ausgaben für Rechenzentrums- und Computing-Infrastruktur erfordern.
Der $7 Milliarden-Fonds ist ungefähr doppelt so groß wie der 3,4 Milliarden-Dollar-Fonds, den Sequoia 2022 aufgesetzt hat, und stellt deutlich mehr Kapital bereit, um in den kapitalintensiven KI-Sektor zu investieren.
Diese Mittelbeschaffung spiegelt einen strategischen Wandel bei Sequoia wider. Das Unternehmen hatte historisch gesehen davon abgesehen, direkte Wettbewerber innerhalb derselben Kategorie zu finanzieren. Im Jahr 2020 verzichtete es auf eine $21 Millionen-Investition in die Zahlungsfirma Finix, um Interessenkonflikte mit dem Portfoliounternehmen Stripe zu vermeiden. Heute hält Sequoia jedoch Beteiligungen an konkurrierenden KI-Unternehmen, darunter OpenAI und xAI (Elon Musks KI-Venture), was auf einen neuen Ansatz beim Aufbau des Portfolios im KI-Zeitalter hinweist.