Schanghai-Nickel-Futures fallen unter das März-Tief aufgrund von makroökonomischem Druck und einem Aufbau der Lagerbestände

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Laut mehreren chinesischen Brokerhäusern sind die Shanghai-Nickelfutures über Nacht und auch heute stark gefallen. Sie sanken um nahezu 2% und erreichten damit das niedrigste Niveau seit März, belastet durch makroökonomische Gegenwinde und Druck durch Vorräte. Der US-Dollar stieg auf den höchsten Stand seit November des vergangenen Jahres, nachdem Marktteilnehmer ihre Erwartungen an die Zinsentscheidungen der US-Notenbank (Federal Reserve) neu bewertet hatten. Das lastet auf in US-Dollar notierten Rohstoffen, darunter Nickel.

Auf der Angebotsseite lassen die Belastungen allmählich nach. Die Genehmigungsaussichten für Indiens Nickelerz-Kontingent zur Jahresmitte (RKAB) haben die Markterwartungen für eine Verschärfung der Quoten gedämpft, während das Erzangebot aus den Philippinen stabil bleibt und die Frachtkosten voraussichtlich sinken werden. Allerdings bauen sich Nickelsulfat-/Raffinerie-Vorräte und Bestände an Börsen weiterhin auf. Die inländischen physischen Aufpreise deuten auf anhaltendes Überangebot hin. Laut Dongwu Futures sind kurzfristige Kurstreiber für steigende Kurse begrenzt; zudem bietet der Schwefelmangel (bedingt durch Sorgen über die Straße von Hormus) zwar Unterstützung nach unten, während gleichzeitig erhöhte Preise für Nickelerz eine Rolle spielen.

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