SHIB ist im Chart schwach, doch Spot-Zuflüsse und -Abflüsse deuten auf frühe Anzeichen von Akkumulation hin.
Derivate bleiben vorsichtig und zeigen geringe Liquidationsaktivität sowie begrenzte spekulative Überzeugung im Markt.
Hohe Angebotsmengen und schwache Adoption setzen SHIB weiterhin unter Druck, trotz gemischter Signale on-chain.
Shiba Inu kämpft weiterhin unter dem anhaltenden Verkaufsdruck über dem täglichen Chart. Die Kursentwicklung bleibt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten gefangen und signalisiert eine schwache kurzfristige Struktur. Händler beobachten das aufmerksam, während der Token nach Wochen des Rückgangs wichtige Bereiche testet. Allerdings erzählt die On-Chain-Datenlage eine etwas andere Geschichte und deutet auf erste Stabilisierungshinweise hin. Spot-Zuflüsse haben sich verbessert, die Börsenreserven wurden enger, und die Abflüsse stiegen deutlich an. Die Stimmung steht nun an einem Scheideweg zwischen Vorsicht und stiller Akkumulation.
📉 SHIB bildet ein fallendes Keilmuster, was auf eine mögliche bullische Trendwende hindeutet, falls der Widerstand bricht, doch der bärische Momentum dominiert vorerst weiterhin. Händler richten den Blick auf eine mögliche Bewegung in Richtung $0,000042 vor dem Hintergrund steigender Volatilität. ⚡ #SHIB #Cryptohttps://t.co/eCz1YExqPh
— TWJ News (@TronWeekly) 29. Mai 2026
Marktdaten zeigen eine spürbare Veränderung im Spot-Handelsverhalten für SHIB. Der Netto-Flow sprang um mehr als 283 Prozent an, was auf stärkere direkte Handelsaktivität hinweist. Dieser Anstieg ist wichtig, weil Spot-Flows oft echtes Kaufinteresse zeigen, statt auf gehebelte Spekulation hinzuweisen. Gleichzeitig zeichnen sich an den Börsenbewegungen klare Muster ab, die sich zunächst im Verborgenen bilden.
Die Abflüsse erreichten über 580 Milliarden SHIB, während die Zuflüsse bei nahezu 461 Milliarden blieben. Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass mehr Token aus Krypto-Börsen abfließen, als neue hinzukommen. Händler interpretieren dies häufig als Akkumulation, da weniger Token für einen unmittelbaren Verkauf verfügbar bleiben. Die Börsenreserven rückten zudem näher an den Bereich von 80 Billionen SHIB und signalisieren damit engere Angebotsbedingungen auf den Handelsplattformen.
Trotz dieser Signale fehlt der Kursentwicklung weiterhin ein starkes Aufwärtsmomentum. Verkäufer dominieren weiterhin die kurzfristigen Charts und halten SHIB unter wichtigen technischen Marken. Der übergeordnete Trend bleibt jedoch bärisch, selbst wenn die On-Chain-Daten eine leichte Verbesserung zeigen. Marktteilnehmer sind weiterhin gespalten zwischen vorsichtigem Optimismus und dem anhaltenden Risiko weiterer Abwärtsbewegungen.
Die Derivate-Daten zeichnen im Vergleich zur Spot-Aktivität ein zurückhaltenderes Bild. Die Futures-Flows zeigen weiterhin ungleichmäßige negative Nettozuflüsse, was Zögern bei spekulativen Tradern signalisiert. Die Liquidationsniveaus bleiben zudem niedrig und zeigen keine Anzeichen für panikartiges Verkaufen oder aggressive Short-Squeezes. Die Marktbedingungen deuten auf fehlende Überzeugung auf beiden Seiten hin. Bitcoin kühlt nach einem starken Rallye-Impuls ab, was auch das Momentum bei Altcoins dämpfte.
Die Kapitalrotation wurde häufiger, als Trader den Fokus verlagerten, statt ihr Exposure weiter zu erhöhen. Diese Verschiebung brachte in einer ohnehin fragilen Phase zusätzlichen Druck auf SHIB. Langfristige Bedenken wiegen weiterhin schwer auf die Stimmung. SHIB verfügt über ein extrem großes Angebot, nahe 589 Billionen Tokens. Dieses Setup hält den Inflationsdruck hoch und begrenzt das Potenzial für Kursausweitungen. Initiativen zur Adoption wie Shibarium, ShibOS und Projekte im Metaverse werden zwar weiterentwickelt, doch die reale Nutzung bleibt begrenzt.
Die frühere Kursgeschichte zeigt außerdem eine Abhängigkeit von großen Burn-Events. Die Rallye im Jahr 2021 gewann an Dynamik nach einem großen Token-Burn im Zusammenhang mit Vitalik Buterin. Allerdings scheinen ähnliche Angebots-Schocks unter den aktuellen Bedingungen unwahrscheinlich. Ohne starke Burns oder ein Wachstum der Adoption bleibt das Aufwärtsmomentum eingeschränkt. Makrobedingungen fügen eine weitere Druckschicht hinzu. Die Risikobereitschaft ist schwach, da Inflationssorgen anhalten. Investoren rotieren weiterhin weg von spekulativen Assets.
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