Gate News-Meldung, 27. April — Nach den jüngsten Angriffen auf prominente Tech-Führungskräfte, darunter Sam Altmans Wohnsitz in San Francisco und den CEO von UnitedHealthcare, rüsten Silicon-Valley-Manager ihre persönliche Sicherheit deutlich auf. Steigende anti-KI-Stimmung, kombiniert mit diesen hochkarätigen Vorfällen, hat dazu geführt, dass Tech-Gründer private Sicherheitsvorkehrungen neu bewerten. Damit wird von der früheren Zurückhaltung, Bodyguards einzusetzen, Abstand genommen und umfassender Schutz als Standardpraxis behandelt.
Sicherheitsrisiken entstehen sowohl durch Offline-Proteste als auch durch Online-Bedrohungen. Laut Sicherheitsexperten kann Social Media die öffentliche Unzufriedenheit gegen bestimmte Personen innerhalb weniger Tage schnell bündeln, während öffentlich geteilte Fotos, Zeitpläne und standortbezogene Informationen ausnutzbare Schwachstellen schaffen. Tech-Führungskräfte sehen sich Bedrohungen gegenüber, die von persönlicher Bewachung und Wohnsicherheit bis hin zu Risikoabschätzungen bei Reisen und Online-Bedrohungsmonitoring reichen.
Unternehmensangaben spiegeln den Trend wider. Laut Equilars Analyse der S&P-500-Proxy-Statements stellten 37,8% der Unternehmen 2025 Sicherheitsleistungen für mindestens einige Führungskräfte bereit, gegenüber 33,5% im Jahr 2024. Bei den Unternehmen, die solche Leistungen anboten, stiegen die durchschnittlichen Sicherheitsausgaben von $108,700 auf $130,500. In seiner 2026er-Proxy-Einreichung legte Meta offen, dass das Unternehmen Mark Zuckerberg aufgrund seiner hohen öffentlichen Bekanntheit und spezifischer Sicherheitsbedrohungen umfassende Sicherheitsvorkehrungen bereitstellte und 2025 etwa $8.50 million für Wohn- und persönliche Reisesicherheit ausgab, plus eine zusätzliche $14 million Sicherheitszulage vor Steuern. Private Sicherheitsfirmen passen ihr Leistungsmodell ebenfalls an: Sie entfernen sich vom traditionellen Bodyguard im Anzug mit Ohrhörer hin zu Personal, das sich in Vorstandsräume, Dinner und familiäre Situationen integrieren kann.