Gate News-Meldung, 22. April — Singapurs Referenzindex Straits Times Index (STI) fiel um 0,2 %, bzw. 12,24 Punkte, und schloss am 22. April bei 5.002,72, nachdem Anleger wegen eines möglicherweise langwierigen Konflikts im Nahen Osten und einer möglichen Eskalation zwischen den USA und dem Iran besorgt waren.
Alle drei lokalen Banken waren rückläufig. DBS fiel um 0,5 %, bzw. 0,28 $, auf 57,20 $; OCBC sank um 0,1 %, bzw. 0,02 $, auf 22,59 $; und UOB rutschte um 0,7 %, bzw. 0,25 $, auf 37,02 $. Unter den 30 Bestandteilen des STI war Singtel der schwächste Wert und verlor 1,6 %, bzw. 0,08 $, auf 4,78 $, während DFI Retail Group der größte Gewinner war und um 4,6 %, bzw. 0,19 $, auf 4,35 $ stieg. Anhand des breiteren Marktes lagen die Gewinner mit 298 gegenüber 288 vorn; 1,9 Milliarden Wertpapiere im Wert von 2,1 Milliarden $ wechselten den Besitzer.
Die regionalen Indizes zeigten ein gemischtes Bild. Der japanische Nikkei 225 stieg um 0,4 % und der südkoreanische KOSPI gewann 0,5 %, während der Hongkonger Hang Seng Index um 1,2 % fiel und Malaysias FTSE Bursa Malaysia KLCI um 0,3 % zurückging. Die Private-Banking-Gruppe LGT merkte an, dass Anleger weiterhin besorgt seien, der Konflikt zwischen den USA und dem Iran könne sich länger hinziehen, trotz der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein zweiwöchiges Waffenstillstandsabkommen zu verlängern und zugleich eine Seeblockade aufrechtzuerhalten.