Der größte Anteilseigner von Solmate, RBCH, verklagt den Vorstand wegen Verstößen gegen Treuepflichten und Eigengeschäften am 22. Juni

Laut The Block reichte RBCH am 22. Juni eine Klage beim New York Supreme Court ein. RBCH ist der größte externe Anteilseigner von Solmate Infrastructure (Nasdaq: SLMT) und hält mit 22,74 % eine Beteiligung an der Muttergesellschaft Brera Holdings. RBCH wirft dem Vorstand Verstöße gegen die Treuepflicht sowie Selbstbedienung vor. RBCH hatte im September 2025 die $300 Millionen PIPE-Transaktion von Solmate angeführt und sich dabei mit $50 Millionen engagiert. In der Klage wird behauptet, dass Vorstandsmitglieder Investorengelder für nicht offengelegte Transaktionen verwendet und sich durch eine Vereinbarung mit einem strategischen Berater bereichert hätten, die Optionsscheine in Höhe von 10,7 % des Eigenkapitals sowie laufende 0,85 % jährliche Gebühren gewährt. Die Solmate-Aktien sind seit Jahresbeginn um 78 % gefallen und werden mit einem Abschlag von 50 % auf den Nettoinventarwert gehandelt. RBCH verlangt die Herausgabe unrechtmäßiger Vergütungen des Vorstands sowie die Rückgängigmachung eines registrierten Direktangebots, das 2,298 Millionen Class-B-Aktien an die Vorstandsmitglieder Sade und Maimon zu $4,97 pro Aktie ausgegeben hat und damit die bestehenden Aktionäre um ungefähr 20 % verwässert.
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