Südafrika erzielt Durchbruch bei der Verarbeitung Seltener Erden, plant Lieferungen bis Jahresende

Nach Angaben der Central News Agency stellte Südafrika am 29. Juni erfolgreich hochreine gemischte Seltene-Erden-Produkte her und wurde damit die erste afrikanische Nation, die diesen technologischen Meilenstein erreichte. Die Steenkampskraal-Monazit-Mine (SMM) und das südafrikanische Nationale Institut für Mineralienforschung Mintek gaben den Durchbruch in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Die Raffinerieanlage der ersten Phase von SMM hat die vollständige Finanzierung durch die südafrikanische Industrieentwicklungskorporation gesichert und liegt im Zeitplan für die Fertigstellung im August. Danach soll die kommerzielle Produktion beginnen, und die ersten Produktlieferungen sind für das Jahresende vorgesehen. Diese Entwicklung markiert einen Wandel von der Roherzgewinnung hin zur höherwertigen Verarbeitung Seltener Erden und positioniert Südafrika als strategischen Lieferanten in der globalen Lieferkette für fortschrittliche Technologien. China dominiert derzeit das globale Angebot an Seltenen Erden und kontrolliert nach Angaben der Internationalen Energieagentur etwa 60 % des Abbaus, 90 % der Raffination und 94 % der Produktion von Permanentmagneten.

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