S&P 500 erreicht extreme überkaufte Niveaus; McMillan warnt vor dem Risiko eines Rückgangs im Juni

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Laut Lawrence G. McMillan, Präsident von McMillan Analysis, hat der S&P 500 Anfang Juni extreme Überkauft-Bedingungen erreicht, da mehrere technische Indikatoren kritischen Schwellenwerten nahekommen. Nach fast zwei Monaten steiler Kursgewinne – damit einer der stärksten Zweimonatsrallies seit 1950 – zeige der Index nun Anzeichen von Ermüdung, warnte McMillan.

Wichtige technische Unterstützungsniveaus liegen bei 7.500–7.520, wobei die tieferen Unterstützungen bei 7.330 und 7.000 als stärkste Basis für den aktuellen Bullenmarkt dienen. Am 3. Juni verschlechterte sich die NYSE-Breadth deutlich: Die Zahl der Aktien, die 52-Wochen-Tiefs markierten, lag um eine Aktie höher als die Zahl der neuen Hochs – ein bärisches Divergenzsignal. McMillan betonte, dass eine anhaltende Verschlechterung der Marktbreadth bullische technische Signale entkräften kann, während auch Optionsdaten auf Überhitzung hindeuten. Er riet Anlegern, die entscheidenden Unterstützungsniveaus genau zu beobachten und Positionen anzupassen, falls Indikatoren eine Kehrtwende bestätigen, da das Risiko eines deutlichen Rücksetzers im Juni erheblich gestiegen ist.

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