SpaceX-IPOs sperren chinesische Festland- und Hongkong-Investoren wegen ITAR-Compliance-Bedenken

Laut Bloomberg wurden am 5. Juni die Zeichnungsunterweiser von SpaceX angewiesen, Zeichnungsaufträge von Investoren aus dem chinesischen Festland und aus Hongkong für das etwa 75 Milliarden US-Dollar schwere IPO abzulehnen. Als Gründe wurden Technologie-Export- und Compliance-Risiken im Zusammenhang mit den US International Traffic in Arms Regulations (ITAR) genannt. Die federführenden Underwriter wiesen zudem andere Banken im Syndikat an, Gelder aus diesen Regionen abzulehnen, um zu verhindern, dass US-Überprüfungen in den Bereichen nationale Sicherheit und Datensicherheit ausgelöst werden.

Die Website von SpaceX wurde am Freitag in Hongkong und Shanghai unzugänglich, mit IP-Blocking-Fehlermeldungen, was die verschärften Beschränkungen für chinesisches Kapital sowohl auf Aktien- als auch auf Informationsebene widerspiegelt.

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