SpaceX hat laut einem Bericht vom 9. Juni im Rahmen seines Börsengangs (IPO) mehr als 250 Milliarden US-Dollar an Zeichnungsnachfrage von Investoren angezogen – nahezu viermal so viel wie die geplante Kapitalaufnahme des Unternehmens in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar. Vertraute Quellen gegenüber Medienberichten zufolge haben institutionelle Investoren große Zeichnungsaufträge platziert, während SpaceX weiterhin seine IPO-Roadshow durchführt. Das Angebot stellt den größten IPO der Geschichte dar: SpaceX soll am 12. Juni an der Nasdaq-Börse unter dem Tickersymbol SPCX notieren, zu einem festen Angebotspreis von 135 US-Dollar je Aktie für rund 555,6 Millionen Aktien.
SpaceX reichte seinen IPO-Prospekt im April ein und aktualisierte das Dokument Anfang Juni, wobei das Angebot auf 135 US-Dollar je Aktie für rund 555,6 Millionen Aktien finalisiert wurde. Das Unternehmen soll am 12. Juni unter dem Tickersymbol SPCX mit dem Handel an der Nasdaq-Börse beginnen. Nach Abschluss des Listings wird SpaceX zu den weltweit am höchsten bewerteten börsennotierten Unternehmen zählen.
Eine SpaceX Falcon-9-Rakete, die am 26. März 2026 in einer SpaceX-Einrichtung in Hawthorne, Kalifornien, ausgestellt war. Bildquelle: Visual China
Analysten führen die Prämienbewertung des Kapitalmarkts und die Überzeichnung auf das umfassende Geschäftsportfolio von SpaceX sowie auf branchenweite Hürden zurück. Erstens hat der Satelliten-Internetdienst Starlink von SpaceX eine globale Einsatzfähigkeit mit stabilem Cashflow und expandierendem Marktradius erreicht. Zweitens dominiert SpaceX den kommerziellen Raumfahrtstartsektor durch selbst entwickelte wiederverwendbare Startfahrzeuge, die die Startkosten für Nutzlasten deutlich senken und das Geschäftsmodell im kommerziellen Raumfahrtsektor neu gestalten. Drittens hat das Unternehmen im Februar eine vollständige Übernahme des KI-Unternehmens xAI abgeschlossen und zentrale KI-Assets integriert.
SpaceX wurde Ende 2024 in internen Transaktionen auf ungefähr 350 Milliarden US-Dollar bewertet. Nach 18 Monaten Entwicklungszeit erreichte die IPO-Bewertung des Unternehmens 1,77 Billionen US-Dollar – ein deutlicher Anstieg, der eine starke Anerkennung durch den Kapitalmarkt widerspiegelt.
Der Nasdaq-Composite-Index und die Bitcoin-Preise fielen am Dienstag. Analysten vermuteten, dass Verkäufe durch SpaceX-IPO-Käufer, um Mittel für den Börsengang aufzubringen, ein bedeutender Faktor für den Marktrückgang waren. Weitere Analysen wiesen darauf hin, dass die 30%ige Retail-Allokationsquote beim IPO es gewöhnlichen Privatanlegern ermöglicht, sich zu beteiligen, was die Effekte von Kapitalflüssen über Märkte hinweg weiter verstärkt.
Mit seinem IPO bricht SpaceX traditionelle US-Konventionen bei der Aktienvergabe, indem es bis zu 30% der Angebotsaktien für Privatanleger öffnet, die über konforme Retail-Handelsplattformen mitmachen können. Bei traditionellen großvolumigen IPOs liegen Retail-Allokationsquoten typischerweise deutlich unter diesem Standard, wobei die Aktien hauptsächlich institutionellen Investoren zugeteilt werden.
Wie hoch ist die Zeichnungsnachfrage für den IPO von SpaceX?
Laut einem Bericht vom 9. Juni hat SpaceX mehr als 250 Milliarden US-Dollar an Investoren-Zeichnungsnachfrage angezogen – nahezu viermal so viel wie die geplante Kapitalaufnahme des Unternehmens in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar.
Wann wird SpaceX an der Nasdaq notieren?
SpaceX soll am 12. Juni mit dem Handel an der Nasdaq-Börse beginnen – unter dem Tickersymbol SPCX zu einem festen Angebotspreis von 135 US-Dollar je Aktie für rund 555,6 Millionen Aktien.
Wie viel vom IPO von SpaceX wird an Privatanleger vergeben?
SpaceX hat bis zu 30% der Angebotsaktien an Privatanleger vergeben, die über konforme Retail-Handelsplattformen mitmachen können – eine deutlich höhere Quote als bei traditionellen großvolumigen IPOs.
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