Stablecoins wurden $28T im Jahr 2025 verarbeitet und könnten auf 1,5 Quadrillionen US-Dollar skalieren, da sich die Akzeptanz und der Wohlstandstransfer beschleunigen.
Stablecoins dringen in rasantem Tempo über den Krypto-Handel hinaus in echte wirtschaftliche Aktivitäten vor. Zahlungen, Überweisungen und Abwicklungen machen inzwischen einen wachsenden Anteil am On-Chain-Volumen aus. Neue Prognosen deuten darauf hin, dass die aktuellen Akzeptanztrends möglicherweise erst an der Oberfläche kratzen. Ein aktueller Bericht von Chainalysis weist auf einen strukturellen Wandel hin, der die globalen Zahlungsströme neu definieren könnte.
Angepasste Daten deuten darauf hin, dass Stablecoins im Jahr 2025 etwa $28 Billionen im Volumen realer wirtschaftlicher Aktivität verarbeitet haben. Laut Chainalysis schließt diese Kennzahl aufgeblähte Aktivitäten wie botgetriebene Transfers, Liquiditätsbereitstellung und MEV-bezogene Ströme aus. Stattdessen erfasst sie echte Anwendungsfälle wie Zahlungen, Überweisungen und Abwicklungen.
📈 STABLECOIN-VOLUMEN SOLL BIS 2035 $719T ERREICHEN
Ein neuer Bericht von Chainalysis zeigt, dass das Stablecoin-Transaktionsvolumen allein durch organisches Wachstum in den nächsten zehn Jahren auf $719 Billionen zusteuert.
Aber mit dem Transfer von generationsübergreifendem Vermögen und der Zahlungsakzeptanz könnte das Volumen sogar… pic.twitter.com/fNhVDXEZPG
— Coin Bureau (@coinbureau) 12. April 2026
Seit 2023 hat sich das angepasste Stablecoin-Volumen mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 133% ausgeweitet. Selbst ohne große externe Treiber deuten die Prognosen auf ungefähr $719 Billionen Volumen pro Jahr bis 2035 hin. Allein dieses Basisszenario signalisiert einen großen Wandel darin, wie sich Werte global bewegen.
Zwei strukturelle Kräfte könnten die Akzeptanz weit über dieses Basisszenario hinaus treiben:
Wenn man diese Dynamiken mit einbezieht, verändert sich die Prognose erheblich. Stablecoin-Volumina könnten bis 2035 auf bis zu 1,5 Quadrillionen US-Dollar ansteigen. Das würde die heute geschätzten $1 Quadrillionen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr übertreffen.
Um etwa 2028 herum sollen Millennials und Gen Z in Nordamerika und Europa zur dominierenden wirtschaftlichen Gruppe werden. Diese Generationen sind mit Krypto-Assets und digitalen Finanztools deutlich vertrauter. Ihre Präferenzen dürften künftige Zahlungssysteme prägen.
_Image Source: _Chainalysis
Gleichzeitig läuft ein historischer Transfer von Vermögen. Schätzungen zufolge könnten in den kommenden Jahrzehnten bis zu $100 Billionen US-Dollar von älteren auf jüngere Generationen übergehen. Allein dieser Wandel könnte laut dem Bericht bis 2035 zusätzlich schätzungsweise $508 Billionen zu den jährlichen Stablecoin-Transaktionsvolumina beitragen.
Analysten glauben, dass eine zunehmende Nutzung von Stablecoins das Wachstum in Kreditmärkten, Tokenisierung realer Vermögenswerte und On-Chain-Finanzprodukten unterstützen könnte. Treasury- und Liquiditätsmanagement-Systeme könnten ebenfalls beginnen, Stablecoin-„Rails“ zu integrieren, sobald die Akzeptanz tiefer greift.
Traditionelle Finanzinstitute stehen unter wachsendem Druck. Wenn man diese Trends ignoriert, riskiert man, an Relevanz zu verlieren, während Kapital und Nutzer zu blockchainbasierten Systemen abwandern. Das Anpassen an durch Stablecoins getriebene Zahlungsströme könnte in den kommenden Jahren weniger eine Frage des Ob als vielmehr eine Notwendigkeit werden.
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