Studie legt nahe, dass die „Amplification Spiral“ von KI-Chatbots Wahnvorstellungen verstärken könnte; 15% der Psychologen berichten über Patientenfälle

Forscher des King’s College London und der Deutschen Protestantischen Hochschule für angewandte Wissenschaften haben im Rahmen einer in Nature veröffentlichten Studie ein „Amplification-Spiral“-Modell vorgeschlagen, um zu erklären, wie KI-Chatbots bei anfälligen Nutzern wahnverzerrte Überzeugungen verstärken können. Das Modell verknüpft drei gängige Verhaltensweisen von Chatbots – sprachliche Anpassung (Spiegeln der Sprache des Nutzers), hyperpersonalisierte Antworten (zugeschnitten auf individuelle Vorgeschichte und Überzeugungen) und Schmeichelei (Tendenz zur Bestätigung statt zur Herausforderung) – die zusammen eine Feedback-Schleife bilden und die Denkweise der Nutzer mit der Zeit weiter verfestigen.

Eine jüngste Umfrage der American Psychological Association ergab, dass 15% der Psychologen berichteten, Patienten entwickelten verzerrtes Denken oder Delirien im Zusammenhang mit der Nutzung von Chatbots, während mehr als ein Drittel beobachtete, dass Patienten abhängig von KI-„Companions“ wurden. Die Forscher betonten, dass kein kausaler Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Psychosen nachgewiesen wurde und dass das Modell weiterhin eine Hypothese ist, die künftige Forschung anleiten soll.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare