Dieser Text fasst die Kryptowährungsnachrichten vom 13. März 2026 zusammen und konzentriert sich auf die neuesten Entwicklungen bei Bitcoin, Ethereum-Upgrade, Dogecoin-Trends, Echtzeit-Kryptowährungspreise sowie Prognosen. Zu den wichtigsten Web3-Ereignissen des Tages gehören:
Der Bitcoin-Preis stieg heute zeitweise auf fast 72.000 USD und setzt damit den Aufwärtstrend der vergangenen Woche fort. Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass diese Rally hauptsächlich durch verbesserte regulatorische Signale, sinkende Bitcoin-Reserven an Börsen und anhaltende institutionelle Kapitalzuflüsse getrieben wird.
Mittlerweile haben die US-Börsenaufsichtsbehörden SEC und CFTC Mitte der Woche eine Koordinierungsinitiative für die Regulierung von Kryptowährungen angekündigt. Ziel ist es, Daten auszutauschen und Berichtspflichten zu vereinfachen, um regulatorische Unsicherheiten durch getrennte Durchsetzung zu verringern. Obwohl es sich nicht um formale Gesetze handelt, interpretieren die Märkte dies als ein bedeutendes Signal für eine allmähliche Klarheit bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte in den USA. Gleichzeitig hat die Trump-Regierung in den letzten Tagen mehrfach betont, dass sie eine klarere politische Rahmenbedingung für die Kryptoindustrie schaffen möchte.
Auch makroökonomische Veränderungen beeinflussen die Marktstimmung. Vor Kurzem stiegen die internationalen Ölpreise aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten zeitweise auf fast 100 USD pro Barrel und belasteten die globalen Aktienmärkte. Doch Finanzminister Scott Bessent kündigte an, dass die USA den Kauf russischer Rohölreserven, die vor Anker in internationalen Häfen liegen, erlauben werden. Die Ölpreise sanken daraufhin um etwa 2 USD pro Barrel. Nach der Stabilisierung der Energiemärkte stieg der Bitcoin-Kurs rasch über 70.000 USD und setzt seinen Aufwärtstrend fort.
On-Chain-Daten zeigen eine deutliche Angebotsknappheit im Bitcoin-Markt. CryptoQuant-Statistiken vom 12. März belegen, dass die Reserven an zentralisierten Börsen auf rund 2,75 Millionen BTC gefallen sind – das niedrigste Niveau seit 2019. Gleichzeitig kontrollieren langfristige HODLer etwa 14,5 Millionen BTC, die seit über fünf Monaten nicht bewegt wurden.
Der anhaltende Zufluss institutioneller Gelder reduziert zudem die Umlaufmenge. In der vergangenen Woche flossen netto rund 570 Millionen USD in Spot-Bitcoin-ETFs, während an einem Tag 32.000 BTC von Handelsplattformen abgezogen wurden. Mehrere börsennotierte Unternehmen erhöhen weiterhin ihre Bitcoin-Reserven, darunter Unternehmen wie Strategy, die insgesamt fast 350.000 BTC gekauft haben.
Experten weisen darauf hin, dass eine Verringerung der handelbaren Bitcoin-Menge auf den Plattformen, selbst bei nur moderatem Nachfrageanstieg, signifikanten Preisdruck ausüben kann. Dieser Zustand wird allgemein als „Angebotsknappheit“ bezeichnet.
Technisch betrachtet fiel Bitcoin im Februar zeitweise auf etwa 60.000 USD, erholte sich jedoch allmählich und schwankt derzeit zwischen 67.000 und 71.000 USD. Ein erfolgreicher Durchbruch über die 72.000 USD-Marke könnte Short-Positionen decken und so die Aufwärtsdynamik weiter verstärken. Das tägliche Handelsvolumen liegt nach wie vor bei über 50 Milliarden USD, während die Break-Even-Kosten für Miner bei etwa 64.000 bis 65.000 USD liegen.
Mit der steigenden Nachfrage nach KI-Rechenleistung rücken die seit Jahren aufgebauten Energieinfrastrukturen der Bitcoin-Miner zunehmend in den Fokus der Wall Street. Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, erklärte kürzlich, dass der Markt das Potenzial der Miner im Bereich KI-Datenzentren noch nicht vollständig erkennt. Diese Minen verfügen bereits über die wichtigsten Ressourcen, die KI-Unternehmen benötigen.
Sigel betonte in einem CNBC-Interview, dass die Landflächen, Stromverträge, Kühlsysteme und Netzzugänge der Bitcoin-Miner in der aktuellen KI-Infrastruktur-Wettbewerbssituation klare Vorteile bieten. Im Vergleich dazu benötigen neue Rechenzentren oft mehrere Jahre, um an das Stromnetz angebunden zu werden; einige Projekte sind sogar bis 2028 in der Warteschlange.
Trotz dieser Ressourcen sind die Bewertungen der Bitcoin-Mining-Unternehmen deutlich niedriger als die traditioneller Rechenzentrumsbetreiber. Sigel führt dies auf das mangelnde Verständnis des Marktes für das Potenzial der Miner bei der Umstellung auf KI-Rechenkapazitäten oder auf vorsichtige Haltung gegenüber ihrer Geschäftsmodellentwicklung zurück.
Tatsächlich beginnt die Transformation bereits. Öffentliche Daten zeigen, dass mehrere börsennotierte Miner in den nächsten Jahren ihre Energie- und Rechenkapazitäten deutlich ausbauen wollen, mit dem Ziel, die Gesamtkapazität von derzeit etwa 7 GW auf 20 GW im Jahr 2027 zu erhöhen. Einige Minen wandeln sich bereits in KI-Datenzentren um.
Beispielsweise kündigte Mara im Februar eine Vereinbarung an, Teile ihrer Anlagen in groß angelegte Rechenzentren umzuwandeln. Core Scientific erhielt kürzlich eine Finanzierung von bis zu 1 Milliarde USD von Morgan Stanley, um KI-Infrastrukturprojekte voranzutreiben. CleanSpark gab im ersten Quartal 2026 bekannt, dass die Rentabilität ihrer KI-Geschäfte die des traditionellen Bitcoin-Minings übersteigt.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Netzwerk-Hashraten wider. Die globale Bitcoin-Hashrate lag im November 2025 etwa 6 % unter ihrem Höchststand, was teilweise auf die Umverteilung von Mining-Geräten in KI-bezogene Rechenaufgaben zurückzuführen ist.
Nicht alle Miner reduzieren jedoch ihre Mining-Aktivitäten. Bitdeer plant weiterhin, die Rechenleistung zu erhöhen: Das Unternehmen will auf 413 MW Netzkapazität rund 50.000 eigene ASIC-Miner installieren, was die Hashrate um etwa 33 EH/s steigern und bei aktuellen Preisen rund 335 Millionen USD an Bitcoin-Output generieren könnte.
Neben Rechenleistung und Hosting-Diensten gewinnt auch die Flexibilität im Netzmanagement an Bedeutung. Da Miner je nach Bedarf das Mining schnell abschalten oder wieder aufnehmen können, werden sie zunehmend als flexible Lastmanagement-Tools genutzt. Branchenexperten schätzen, dass die weltweite Energiebedarf von KI-Datenzentren bis 2030 jährlich um etwa 24 % steigen wird, wobei Miner eine wichtige Rolle bei der Energieinfrastruktur spielen könnten.
Mit sinkenden Transaktionskosten auf Ethereum steigt auch die Aufmerksamkeit für Sicherheitsprobleme. Neue Daten zeigen, dass nach dem Fusaka-Upgrade im Dezember 2025 „Address Poisoning“-Angriffe auf Ethereum deutlich zugenommen haben. Dabei werden kleine Transaktionen genutzt, um gefälschte Transaktionsaufzeichnungen zu erstellen und Nutzer in die Irre zu führen, damit sie Gelder an Betrügeradressen schicken.
Address Poisoning bezeichnet das Erstellen von Adressen, die den echten Wallet-Adressen sehr ähnlich sind. Attackierende senden winzige Beträge an Zieladressen, sogenannte „Dust Transfers“. Diese Transaktionen werden in der Transaktionshistorie der Nutzer gespeichert. Aufgrund der 42-stelligen Adresslänge bei Ethereum kopieren manche Nutzer Adressen nur unvollständig, was dazu führen kann, dass sie Gelder an gefälschte Adressen schicken.
Statistiken des Blockchain-Browsers Etherscan zeigen, dass dieses Angriffsmuster nicht neu ist. Zwischen Juli 2022 und Juni 2024 gab es rund 17 Millionen Address Poisoning-Angriffe, die etwa 130.000 Nutzer betrafen und mindestens 79,3 Millionen USD an bestätigten Verlusten verursachten.
Nach dem Fusaka-Upgrade stiegen die kleinen Transaktionen deutlich an. Daten belegen, dass die Anzahl der USDT-Mikrotransaktionen von etwa 4,2 Millionen auf fast 29,9 Millionen anstieg – ein Zuwachs von rund 612 %. Auch USDC-Transaktionen erhöhten sich von 2,6 Millionen auf 14,9 Millionen (plus 473 %), DAI-Transaktionen von 142.000 auf 811.000 (plus 470 %).
Auch die „Dust“-Transaktionen mit ETH stiegen stark an: von 104,5 Millionen auf 169,7 Millionen, ein Plus von etwa 6,52 Millionen Transaktionen oder 62 %. Etherscan weist darauf hin, dass kurz nach dem Fusaka-Upgrade die Zahl der Mikrotransaktionen unter 0,01 USD rasch anstieg, sich dann aber wieder etwas normalisierte, aber immer noch deutlich über dem Niveau vor dem Upgrade liegt.
Obwohl die Erfolgsquote dieser Betrugsmaschen gering ist – nur etwa jede 10.000. Attacke gelingt – sind die Kosten für eine einzelne Operation äußerst niedrig. Bei Erfolg können die Täter jedoch beträchtliche Gewinne erzielen, weshalb sie die Strategie weiterhin einsetzen.
Forscher weisen zudem auf eine „Industrialisierung“ der Address Poisoning-Angriffe hin. Mehrere Betrugsgruppen greifen gleichzeitig dieselben Wallet-Adressen an, um gefälschte Adressen frühzeitig in die Transaktionshistorie einzuschleusen und so die Wahrscheinlichkeit für Nutzerfehler zu erhöhen.
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle kleinen Transaktionen bösartig sind. Manche stammen aus regulärem Token-Umtausch oder Testtransfers. Sicherheitsbehörden raten Nutzern, bei der Überprüfung der Transaktionshistorie die vollständige Wallet-Adresse sorgfältig zu prüfen und keine Adressen direkt aus der Historie zu kopieren, um das Risiko von Diebstählen zu minimieren.
Laut Bloomberg-Quellen könnten die Großbanken HSBC und Standard Chartered die ersten sein, die in Hongkong eine Lizenz zur Ausgabe von Stablecoins erhalten. Bei Genehmigung könnten diese Banken im Rahmen des von der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) entwickelten Regulierungsrahmens Stablecoins ausgeben. Damit würde die praktische Umsetzung des Hongkonger Stablecoin-Regelwerks beginnen.
Hongkong hat zuvor mit dem „Stablecoin Ordinance“ ein Lizenzsystem für die Ausgabe gesetzlicher Stablecoins eingeführt. Das Gesetz trat 2025 in Kraft und schreibt vor, dass alle Anbieter, die Stablecoins an den gesetzlichen Währungen koppeln, eine Genehmigung der Aufsichtsbehörden benötigen und strenge Anforderungen an Reserven, Offenlegung und Risikomanagement erfüllen müssen. Diese Maßnahme gilt als wichtiger Schritt bei der Förderung der Regulierung digitaler Vermögenswerte in Hongkong und ist Teil der Strategie, eine globale Digital-Asset-Zentrum zu werden.
Insider berichten, dass die HKMA in den letzten Monaten Dutzende Anträge auf Stablecoin-Lizenzen geprüft hat. Die erste Runde wird voraussichtlich nur wenige Genehmigungen umfassen. Frühere Angaben deuten darauf hin, dass bis zu 36 Unternehmen Interesse an einer Lizenz bekundet haben.
In der konkreten Planung plant Standard Chartered, eine Joint-Venture-Stablecoin zu entwickeln, die an den Hongkong-Dollar gekoppelt ist und vor allem für grenzüberschreitende Zahlungen und digitale Finanzabwicklung genutzt werden soll. HSBC hingegen könnte durch die Erteilung einer Lizenz eine größere Marktrolle spielen, da sie bisher nicht an den HKMA-eigenen Testläufen im Rahmen des Stablecoin-Sandkastens beteiligt war. Dieser dient der Bewertung der technischen Fähigkeiten und der Einhaltung der Vorschriften potenzieller Emittenten.
Stablecoins, die an Fiat-Währungen oder andere Vermögenswerte gekoppelt sind, spielen eine bedeutende Rolle im Kryptomarkt. Ihre Anwendungen erweitern sich zunehmend von Liquiditätsinstrumenten im Handel bis hin zu grenzüberschreitenden Zahlungen, Supply-Chain-Finance und internationalen Abrechnungen.
Angesichts der Beschleunigung der Regulierung in mehreren globalen Finanzzentren versuchen Hongkong und andere Märkte, Innovation und Stabilität in Einklang zu bringen. Experten sind der Ansicht, dass die Erteilung von Stablecoin-Lizenzen an HSBC und Standard Chartered die Beteiligung traditioneller Finanzinstitute am Blockchain-Zahlungssystem fördern und die Entwicklung sowie Nutzung des HKD-Stablecoins beschleunigen könnte.
Das Open-Source-KI-Agentur-Framework OpenClaw ist in China in kurzer Zeit äußerst populär geworden und zieht die Aufmerksamkeit der Tech- und Investment-Community auf sich. Innerhalb von weniger als vier Monaten hat das System über 260.000 GitHub-Sterne gesammelt. Viele chinesische Entwickler und Privatanleger experimentieren nun mit dem Einsatz bei Krypto-Trading und Finanzmarktanalysen, was eine Welle automatisierter KI-Handelsversuche ausgelöst hat.
Berichte chinesischer Tech-Medien zeigen, dass sich die Wirkung von OpenClaw von Entwicklerkreisen auf breitere Nutzergruppen ausdehnt. Ingenieure großer Firmen wie Tencent und Baidu veranstalten regelmäßig Installations-Events. Berufstätige, Studenten und sogar Rentner versuchen, eigene KI-Agenten zu implementieren. Gleichzeitig sind auch Firmen, die mit KI-Agents arbeiten, bei Investoren gefragt: So stieg der Aktienkurs von Minimax Group innerhalb von zwei Monaten um über 550 %.
Im offiziellen Marktplatz ClawHub sind derzeit mehr als 300 Finanz- und Investment-Plugins verfügbar. Einige Entwickler setzen KI ein, um Markttrends vorherzusagen oder Krypto-Assets zu handeln. Ein bekanntes Beispiel ist ein KI-Trading-Bot, der durch regelmäßige Marktprognosen, Wetterdaten, Sportverletzungen und On-Chain-Stimmung innerhalb von 48 Stunden den Einsatz von 50 USD auf fast 3.000 USD steigern konnte. Ein anderes Konto, „0x8dxd“, soll über 20.000 Trades ausgeführt haben und dabei rund 1,7 Millionen USD Gewinn erzielt haben.
Doch die Realität ist nicht immer so rosig. Eine zweiwöchige Quant-Experimentation, dokumentiert auf Cnblogs, zeigt, dass OpenClaw eher ein Informationsanalyse-Tool ist als ein zuverlässiges automatisiertes Handelssystem. Das Problem der „Halluzinationen“ bei großen Sprachmodellen (LLMs) kann in extremen Marktphasen zu Fehltrades führen. Hinzu kommen API-Latenzen von 1 bis 10 Sekunden, die bei plötzlichen Marktcrashs das Risiko erheblich erhöhen.
Auch Sicherheitsfragen sind relevant. Das „ClawHavoc“-Supply-Chain-Attackenereignis Ende 2025 führte dazu, dass über 1.100 schädliche Skills in ClawHub eingeschleust wurden. Sicherheitsfirmen wie Koi Security und SlowMist berichten, dass einige Plugins gezielt Wallets und digitale Assets angreifen. Bitdefender Labs schätzt, dass etwa 17 % der Drittanbieter-Plugins das Risiko des Diebstahls digitaler Vermögenswerte bergen.
Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) hat daraufhin Sicherheitswarnungen veröffentlicht, die eine strenge Überprüfung der Zugriffsrechte und das Abschalten unnötiger Netzwerkverbindungen fordern. Mehrere chinesische Universitäten haben zudem den Einsatz von OpenClaw im Campus-Netzwerk eingeschränkt.
Auch die Marktstimmung verändert sich. Im März wurde „OpenClaw deinstallieren“ auf Alibaba-eigenen Secondhand-Plattformen wie Xianyu zu einem Trendbegriff. Nutzer bezahlen sogar, um das System entfernen zu lassen. Ein Verkäufer aus Shanghai berichtet, dass die Deinstallation 299 RMB kostet und bereits mehrere Aufträge abgeschlossen wurden.
Obwohl OpenClaw die technische Barriere für KI-quantitative Strategien senkt, sind Branchenexperten der Ansicht, dass KI-Tools die Informationssammlung und -analyse verbessern können, die eigentlichen Investitionsentscheidungen aber weiterhin vom Menschen getroffen werden müssen. Die Verbindung von KI-Trading und Krypto-Markt birgt Chancen und Risiken zugleich.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump plant, am 25. April 2026 im Mar-a-Lago in Florida eine limitierte Konferenz zu Kryptowährungen und Business-Themen abzuhalten. Laut offiziellen Angaben umfasst die Veranstaltung ein formelles Mittagessen, Keynote-Vorträge und ist nur auf Einladung zugänglich. Es sind lediglich 297 Teilnehmer zugelassen.
Die Teilnahme wird anhand des TRUMP-Token-Inhaber-Rankings bestimmt. Das System erstellt eine Rangliste, bei der die Chancen auf einen Platz mit der Höhe des Token-Bestands steigen. Die Top 29 der Rangliste erhalten VIP-Status, inklusive Teilnahme an einem exklusiven Empfang, einer Sonderrede zur Geschichte des Mar-a-Lago und bevorzugten Sitzplätzen bei der Veranstaltung.
Dieses Modell verbindet erneut Politiker mit der Krypto-Ökonomie und macht den TRUMP-Token zum Marktbeobachtungsobjekt. Bereits zuvor hatte Trumps Team durch ähnliche Events Investoren aus der Krypto-Branche angezogen und die Bekanntheit der digitalen Assets erhöht.
Interessant ist, dass Trump im Mai 2025 bereits eine größere TRUMP-Token-Gala im Trump National Golf Club veranstaltete. Die Veranstaltung war formell im Black-Tie-Format gehalten und nur für wichtige Token-Inhaber zugänglich. Die Gäste investierten damals insgesamt rund 394 Millionen USD in TRUMP-Token, um die Teilnahme zu sichern. Einige Großinvestoren gaben sogar bis zu 10 Millionen USD aus.
Obwohl die meisten Teilnehmer anonym bleiben, wurden einige bekannte Persönlichkeiten später bestätigt: etwa Justin Sun, Gründer der Blockchain-Plattform, und Jack Lu, CEO eines digitalen Asset-Platforms. Justin Sun erhielt während der Veranstaltung eine limitierte „Trump Tourbillon“-Armbanduhr, was in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte.
Der Kurs des TRUMP-Tokens schwankt derzeit stark. Nach Bekanntgabe der Veranstaltung stieg der Kurs zeitweise um etwa 11 %, er korrigierte jedoch später wieder. Aktuell liegt der Kurs bei etwa 2,89 USD, nahezu unverändert zum Vortag.
Experten sind der Ansicht, dass die Trump-Events im Krypto-Bereich weiterhin großes Interesse wecken. Die Platzierung im Ranking der TRUMP-Token-Inhaber, die Beteiligung von Politikern an digitalen Assets und die Interaktion zwischen Krypto-Industrie und Politik werden zunehmend zu zentralen Themen. Mit Blick auf den April könnten Kurs und Community-Interesse weiter schwanken.
Der Kryptomarkt steht heute vor einem entscheidenden Zeitpunkt: Über 2,2 Milliarden USD an Bitcoin-, Ethereum- und XRP-Optionen laufen aus, während gleichzeitig die US-Verbraucherpreisindex-Daten (PCE) veröffentlicht werden. Mehrere makroökonomische Faktoren und Derivate-Events verstärken die Unsicherheit, sodass Händler die Kursentwicklung von Bitcoin und die kurzfristigen Volatilitätsrisiken im Kryptobereich genau beobachten. Der Fear & Greed Index ist auf 15 gefallen, was auf eine äußerst vorsichtige Marktstimmung hinweist.
Laut Derivate-Daten laufen heute rund 27.000 Bitcoin-Optionen mit einem Nominalwert von knapp 1,9 Milliarden USD aus. Das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen liegt bei etwa 0,97, was eine neutrale bis leicht bärische Marktstimmung widerspiegelt. Die offenen Positionen konzentrieren sich vor allem auf Put-Optionen im Bereich von 55.000 bis 60.000 USD, während Call-Positionen bei 75.000 bis 80.000 USD vergleichsweise gering sind. Zudem ist die 25-Delta-„Skew“ bei Bitcoin weiterhin rückläufig, was auf eine abnehmende Panik-Hedging-Nachfrage hindeutet.
Wichtige Kursniveaus: Das maximale Verlustniveau für Bitcoin liegt bei etwa 69.000 USD, während der aktuelle Spotkurs bei rund 71.500 USD liegt. Das Marktmodell zeigt jedoch eine 86-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Verfallskurs der Optionen über 71.000 USD liegt, was auf eine überwiegende Erwartung eines hohen Kursniveaus hindeutet.
Bei Ethereum laufen heute über 186.000 Optionen mit einem Nominalwert von ca. 394 Millionen USD aus. Das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen beträgt 1,20, was auf eine leicht erhöhte Absicherungsneigung bei Short-Positionen hindeutet. Der maximale Verlustpreis liegt bei 2.000 USD, während die Wahrscheinlichkeit, dass der Verfallkurs über 2.100 USD liegt, bei etwa 71 % liegt. Der Markt beobachtet weiterhin die kritischen Unterstützungsniveaus.
Bei XRP sind die Optionsvolumina vergleichsweise gering: etwa 8,85 Millionen USD. Das Put-zu-Call-Verhältnis liegt bei 0,13, was eine deutlich bullische Stimmung widerspiegelt. Der maximale Verlustpreis liegt bei 1,40 USD, knapp unter dem aktuellen Kurs von etwa 1,42 USD. Viele Händler rechnen kurzfristig mit Kurszielen um 1,50 USD.
Neben den Optionsdaten sind auch die makroökonomischen Daten relevant. Das US Bureau of Economic Analysis veröffentlicht den neuesten PCE-Inflationsbericht. Experten erwarten, dass die Kern-PCE im Monatsvergleich um 0,4 % steigen wird, mit einer Jahresrate von etwa 3,1 %. Das Gesamt-PCE soll im Monatsvergleich um 0,3 % steigen, mit einer Jahresrate von rund 2,9 %.
Zudem hat US-Präsident Trump kürzlich öffentlich gefordert, dass die Federal Reserve vor der anstehenden FOMC-Sitzung eine Notfallzinskürzung in Erwägung ziehen soll, um die Inflation durch steigende Ölpreise zu bekämpfen. Die Zinserwartungen deuten jedoch auf eine Wahrscheinlichkeit von 99 %, dass die Fed die Zinsen unverändert belässt.
Im Energiesektor kündigte die US-Regierung an, den Ländern innerhalb von 30 Tagen den Kauf von sanktioniertem russischem Öl zu erlauben, um die globalen Energiemärkte zu stabilisieren. Nach Bekanntgabe dieser Maßnahme stieg der Bitcoin-Kurs zeitweise wieder über 72.000 USD, was die unmittelbare Wirkung makroökonomischer Entscheidungen auf die Stimmung im Kryptomarkt unterstreicht.
Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock hat am ersten Handelstag seines Ethereum-Staking-ETFs großes Interesse geweckt. Das Produkt mit dem Namen iShares Staked Ethereum Trust (ETHB) erzielte am ersten Tag ein Handelsvolumen von rund 15,5 Millionen USD und gilt als bedeutender Schritt in der Entwicklung renditeorientierter Krypto-ETFs an der Wall Street.
Laut Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart lag das verwaltete Vermögen bei Markteinführung bei etwas über 100 Millionen USD. Das Handelsvolumen stieg im Tagesverlauf auf fast 11,1 Millionen USD und schloss bei etwa 15,5 Millionen USD. Branchenkenner bewerten diese Anfangsperformance für ein neues ETF als recht solide.
Im Unterschied zu klassischen Spot-Krypto-ETFs verfolgt ETHB nicht nur die Ethereum-Preise, sondern generiert durch On-Chain-Staking Erträge für die Anleger. Laut Fondsprospekt werden zwischen 70 % und 95 % der gehaltenen ETH für das Staking genutzt, um Blockchain-Belohnungen zu erhalten.
Die Erträge werden zu etwa 82 % monatlich an die Investoren ausgeschüttet, ähnlich wie bei Dividenden-ETFs. Die restlichen 18 % fließen in Verwaltungskosten, Custody und Staking-Services.
Die Gebührenstruktur sieht eine Standard-Management-Gebühr von 0,25 % vor. Um frühe Investoren zu gewinnen, bietet BlackRock für die ersten 2,5 Milliarden USD an verwaltetem Vermögen einen temporären Rabatt auf die Management-Gebühr von 0,12 %.
ETHB ist das neueste Produkt in BlackRocks wachsender Produktlinie an digitalen Vermögenswerten. Bereits zuvor hat das Unternehmen den iShares Bitcoin Trust (IBIT) und den iShares Ethereum Trust (ETHA) auf den Markt gebracht, die bei institutionellen Anlegern auf großes Interesse stoßen.
Experten sehen in der Integration von Staking-Erträgen in ETFs eine Chance, traditionelle Finanzmärkte für Krypto-Investitionen zu öffnen. Wenn solche Produkte bei institutionellen Investoren Anklang finden, könnten künftig auch andere Proof-of-Stake-Assets ähnliche renditeorientierte ETFs erhalten. Damit würde die Krypto-ETF-Landschaft vom reinen Preis-Tracking zu einer Asset-Klasse mit Cashflow-Potenzial werden.
9、Trump’s Krypto-Projekt setzt auf KI-Zahlungen: USD1-Stablecoin für maschinelle Handelsmärkte
Das von Trump mitinitiierte Krypto-Projekt „World Liberty Financial“ beschleunigt die Integration von KI und Stablecoin-Zahlungen. Mitgründer Zak Folkman kündigte an, dass das Team an Technologien arbeitet, die KI-Agenten autonome Zahlungen ermöglichen sollen. Ziel ist es, den an den USD1-Stablecoin gebundenen Token in zukünftigen maschinellen Handelsprozessen eine zentrale Rolle zu geben.
Folkman erklärte, dass das Team bereits im Hintergrund an entsprechenden Funktionen arbeitet und eine Reihe von Updates plant, um KI-Agenten zu befähigen, Transaktionen ohne menschliches Eingreifen abzuwickeln. Die Entwickler bauen derzeit ein KI-Agentensystem, das automatische Zahlungen ausführen kann und künftig im digitalen Ökosystem im Auftrag der Nutzer handeln soll.
Dieses Vorhaben passt zum wachsenden Markt für Stablecoins. Die weltweite Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei fast 3150 Milliarden USD – fast doppelt so hoch wie 2022. USD1 gehört bereits zu den führenden Stablecoins weltweit. Zudem betonen US-Regierungsstellen immer wieder die Innovationskraft von Stablecoins. Trump hatte mehrfach öffentlich die Technologie unterstützt und das Ziel formuliert, die USA zum globalen Zentrum der Krypto-Industrie zu machen.
Marktforscher sind optimistisch, was die zukünftige Marktentwicklung betrifft. Scott Bessent, Finanzminister der USA, prognostizierte, dass die Stablecoin-Marktgröße bis 2030 auf 3 Billionen USD anwachsen könnte. Citigroup-Analysten gehen sogar von einer möglichen Verdreifachung auf 4 Billionen USD aus.
Mit der rasanten Entwicklung der KI-Technologie werden Stablecoins zunehmend als Zahlungsmittel für maschinelle Transaktionen gesehen. Jeremy Allaire, CEO von Circle, erklärte kürzlich, dass Stablecoins als native Währung für den Austausch zwischen KI-Agenten fungieren könnten. Die Infrastruktur dafür wird ständig verbessert, z.B. durch neue Blockchain-Mikrozahlsysteme, die Agenten erlauben, Guthaben zu halten und Hochfrequenz-Transaktionen durchzuführen.
In diesem Modell könnten KI-Agenten automatisch Datenservices, Rechenressourcen oder Logistik-Infos kaufen und so hochautomatisierte Geschäftsprozesse realisieren. Branchenexperten sind der Ansicht, dass, wenn das Ökosystem der KI-Agenten reift, programmierbare digitale Währungen und automatische Zahlungssysteme eine wichtige Grundlage für das Internet der Zukunft werden könnten.
Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat kürzlich eine neue Regulierungsinitiative gestartet, um die Überwachung von Prognosemärkten und Event-Contracts zu verstärken. CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte, dies markiere den Beginn einer aktivistischen Phase nach jahrelangem Abwarten, um klare Compliance-Rahmen für diese Märkte zu schaffen.
Laut einem Schreiben der Marktaufsicht (Nr. 26-08) müssen registrierte Handelsplattformen bei der Einführung von Event-Contracts strengere Standards bei Compliance und Listung einhalten. Event-Contracts sind Derivate, deren Ertrag vom Ergebnis realer Ereignisse abhängt, z.B. Sportwettkämpfe oder Wahlen. Die Behörde hat zudem eine Vorankündigung für die Regelsetzung (ANPRM) veröffentlicht, in der die Öffentlichkeit um Stellungnahmen gebeten wird, ob neue Regeln oder Änderungen an bestehenden Vorschriften notwendig sind. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen beträgt 45 Tage.
Selig betonte auf Social Media, dass Prognosemärkte bereits seit langem existieren und die CFTC ihre Aufsicht darüber verstärken werde. Er hob hervor, dass immer mehr Investoren Prognosemärkte als wertvollere Datenquelle als traditionelle Meinungsumfragen ansehen.
Gleichzeitig ist die Zuständigkeit für die Regulierung umstritten. Einige Bundesstaaten sehen Prognosemärkte eher im Bereich des Glücksspiels und fordern eine Regulierung nach Glücksspielgesetzen. Peter Harmon, Berater für Online-Glücksspiele und Finanzprodukte, erklärte, die CFTC setze mit dieser Initiative vor allem auf eine Bestätigung bestehender Regeln, ohne grundsätzlich neue Ansätze zu verfolgen.
Harmon betonte, dass die Regulierung vor allem bei Sportwetten-ähnlichen Prognosemärkten umstritten ist. Bei politischen oder wirtschaftlichen Vorhersagen sei die Zuständigkeit der CFTC unstrittig. In den meisten westlichen Ländern werden solche Aktivitäten jedoch eher im Glücksspielrecht verankert.
Die Behörde weist zudem darauf hin, dass Insiderhandel, Marktmanipulation und die Nutzung vertraulicher Informationen auch bei Event-Contracts gelten. Bei Verstößen könne die CFTC die Listung oder den Handel einschränken oder aussetzen. Experten gehen davon aus, dass die US-Regulierung in diesem Bereich in den kommenden Jahren noch klarer werden wird.
Tencent hat in einem Interview mit LatePost bekanntgegeben, dass das Unternehmen derzeit mehr als zehn Claw-ähnliche Produkte in der Entwicklung, im Test oder bereits im Einsatz hat. Das Projekt WorkBuddy wurde bereits am 17. Januar gestartet und innerhalb einer Nacht mit einem MVP versehen. Die erste Version wurde in der darauffolgenden Woche intern freigegeben. Ursprünglich war die Veröffentlichung für den 16. März geplant, wurde aber aufgrund des großen Interesses an Installationen eine Woche vorgezogen. Das Team hat zudem Vorbereitungen für eine Veröffentlichung während des Frühlingsfestes getroffen, inklusive Material, Dokumentation und Installationspaketen, um Situationen wie im letzten Jahr mit DeepSeek zu vermeiden.
Sicherheitsseite: Su Jiandong, Sicherheitschef bei Tencent Cloud, erklärte, dass die Sicherheitslösungen von Tencent nicht nur interne Produkte schützen, sondern auch für Drittanbieter wie OpenClaw gleiche Fähigkeiten bieten, z.B. bei Host-Sicherheit (Schwachstellen-Scanning, Verschlüsselung von Passwörtern), Netzwerksicherheit (Schutz vor Prompt-Injection, Erkennung sensibler Datenlecks) und Lieferkettensicherheit (Erkennung bösartiger Skills). Ding Ning, Leiter des Tencent Cloud-Teams, bestätigte, dass OpenClaw „nicht von einer Person die Arbeit von zehn erledigen lassen kann“, aber die Bereitschaft vieler Nicht-Techniker, sich aktiv mit KI zu beschäftigen, sei ein bedeutender Schritt.
Der Krypto-Marktführer Wintermute warnt in einem aktuellen Forschungsbericht, dass Bitcoin-Miner angesichts des aktuellen Marktzyklus’ mit sinkenden Erträgen konfrontiert sind. Die Rentabilität des traditionellen Minings nimmt deutlich ab. Es wird angenommen, dass Miner künftig durch die Entwicklung von KI-Rechenleistung oder durch aktivere Verwaltung ihrer Bitcoin-Bestände ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern müssen.
Wintermute erklärt, dass Miner in den letzten Jahren in energiearme Regionen große Infrastruktur für Strom und Rechenzentren aufgebaut haben, die perfekt auf die hohen Anforderungen der KI-Industrie an Leistung und Energie abgestimmt sind. Daher erwägen einige Miner, in KI-Rechenzentren oder Hosting-Dienste zu wechseln. Diese Umstellung erfordert jedoch hohe Investitionen und ist mit erheblichen Risiken verbunden.
Der Trend zeigt sich bereits: Mara Holdings hat kürzlich bei der SEC angedeutet, dass sie möglicherweise einen Teil ihrer Bitcoin verkaufen wird, um KI-bezogene Aktivitäten zu finanzieren. Seit Oktober 2025 haben mehrere börsennotierte Miner insgesamt über 15.000 BTC verkauft, um Liquidität zu sichern oder ihre Geschäftsstrategie anzupassen.
Wintermute weist außerdem darauf hin, dass Miner derzeit fast 1 % aller BTC halten, was als „HODL-Problem“ gilt: Langfristiges Halten ohne aktive Asset-Management-Strategie. Es wird vorgeschlagen, Derivate, Covered Calls oder Cash-Back-Puts zu nutzen, um Risiken zu steuern und Erträge zu erzielen, z.B. durch Kreditvergabe.
Der Bericht betont, dass die aktuelle Marktphase sich anders darstellt als die Zyklen 2018 und 2022, vielmehr eine Branchenstruktur-Umstellung ist. Weniger effiziente Miner scheiden aus, was zu einer stärkeren Konzentration und Effizienzsteigerung im Mining führt.
13、Eightco Holdings schließt 125 Mio. USD Finanzierung ab, Bitmine führt 75 Mio. USD an
Eightco Holdings, ein Unternehmen für Krypto-Asset-Reserven, gab bekannt, dass es eine Finanzierung in Höhe von 125 Millionen USD abgeschlossen hat, um seine Aktivitäten im Bereich Blockchain und KI auszubauen. Die Runde wurde von Bitmine angeführt, die 75 Mio. USD beisteuerten, Ark Invest und eine Muttergesellschaft eines CEX investierten jeweils 25 Mio. USD. Tom Lee, Vorsitzender von Bitmine, wird in den Aufsichtsrat von Eightco aufgenommen, Brett Winton, Chief Future Strategist bei Ark, wird Berater. Zudem gab Eightco bekannt, dass es 50 Mio. USD in OpenAI investiert hat sowie 25 Mio. USD in Beast Industries, die YouTuber MrBeast gehören. Die Aktie von Eightco stieg am Donnerstag um 12 %.
Der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat kürzlich in einem Beitrag die Hintergründe seiner Spende von 500 Millionen SHIB an das Future of Life Institute (FLI) erläutert und die Unterschiede zu seiner Haltung gegenüber der Organisation bei der AI-Risiko-Governance klargestellt.
Buterin erinnert daran, dass er im Jahr 2021 plötzlich große Mengen SHIB und andere Meme-Token erhielt, die von einigen Projekten zum Marketing an ihn gesendet wurden. Die Token stiegen rasch im Wert, der Buchwert erreichte zeitweise über 1 Milliarde USD. Aus Sorge vor einer Marktblase verkaufte er die meisten Token, wandelte sie in ETH um und spendete an mehrere Organisationen, darunter 50 Mio. USD an GiveWell.
Von den verbleibenden SHIB spendete er die Hälfte an CryptoRelief, um indische Gesundheitsprojekte zu unterstützen, die andere Hälfte an FLI. Diese zeigte ihm damals einen langfristigen Forschungsplan zu Biosicherheit, Nuklear- und KI-Risiken. Ursprünglich dachte er, dass diese Token nur etwa 10–25 Mio. USD wert sein würden, doch die Organisation verkaufte sie für rund 500 Mio. USD.
Danach verschob FLI seine Ausrichtung auf kulturelle und politische KI-Governance. Buterin erklärt, dass er die Bedenken versteht, aber auch vor den Risiken einer zu schnellen politischen Zentralisierung warnt, z.B. Machtkonzentration oder globale Regulierungsstreitigkeiten.
Er betont, dass er eher einen „Entwicklungs- und Anpassungs“-Technologiepfad verfolgt, also offene Technik und sichere Infrastruktur fördert, z.B. Luftüberwachung, Frühwarnsysteme, verifizierbare Hardware. Kürzlich wurden 40 Mio. USD in Sicherheits-Hardware und Cybersecurity-Forschung investiert, um zukünftige KI-Bedrohungen besser zu bewältigen.
Trotz unterschiedlicher Ansichten schätzt er einige Initiativen des FLI, z.B. das „Pro Menschlichkeit“-Manifest, das den Dialog zwischen verschiedenen politischen und regionalen Gruppen fördern soll, um eine zu starke Zentralisierung zu vermeiden. Er hofft, dass Organisationen bei der KI-Governance vorsichtig und rational vorgehen, um Risiken zu minimieren.
Hester Peirce, Mitglied der US-Börsenaufsicht SEC, kündigte an, dass die Behörde an einer neuen, innovativen Ausnahmeregelung für tokenisierte Wertpapiere arbeitet. Diese soll deutlich kleiner ausfallen als die bisher diskutierten „Paket“-Regelungen. Diese Aussage machte sie während einer Sitzung des SEC-Investorenausschusses (IAC), was Spekulationen über eine mögliche Kursänderung in der US-Regulierung für tokenisierte Wertpapiere auslöste.
Peirce erklärte, die SEC prüfe derzeit eine eher begrenzte Ausnahmeregelung, um unter strengen Bedingungen den Handel mit bestimmten tokenisierten Wertpapieren zu erlauben. Ziel sei es, keine vollständige Deregulierung, sondern kontrollierte Experimente zu ermöglichen, um Erfahrungen für zukünftige Regeln zu sammeln.
Der Markt erinnert sich: Im Februar hatten die Unterausschüsse des IAC bereits gegen eine vollständige Deregulierung plädiert, da eine völlige Abkopplung von bestehenden Wertpapierregeln die Investorenrechte schwächen könnte, z.B. bei Eigentumsnachweisen, Aufsichtspflichten der Regulierungsbehörden oder Handelsordnung.
Die Empfehlung lautet, schrittweise Regeln zu reformieren und vor der Umsetzung öffentlich zu konsultieren. Die Kommission sieht die Tokenisierung von Aktien noch in sehr frühem Stadium, mit komplexen technischen Entwicklungen. Prinzipienbasierte Regulierung wird daher als praktikabler Ansatz gesehen.
Trotz laufender Diskussionen erkennt die IAC die Vorteile an, z.B. schnellere Abwicklung durch Blockchain, mehr Transparenz bei Eigentumsdaten. SEC-Chef Paul Atkins kündigte an, dass die Behörde bald eine Entscheidung über eine mögliche Übergangsregelung treffen werde, um Innovationen zu fördern und langfristige Rahmenbedingungen zu schaffen.
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