Laut ABC warnte der US-Finanzminister Scott Bessent am 6. Juni, dass Iran mit sich steigernden wirtschaftlichen Folgen rechnen muss, falls es seine Angriffe auf US-Golf-Verbündete fortsetzt. Dabei könne die US-Seite möglicherweise mehr als 100 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten einsetzen, um Schäden zu beheben. Bessent erklärte in den sozialen Medien, dass jeder Angriff die „wirtschaftlichen und finanziellen Konsequenzen“ vertiefen würde, denen Iran bereits gegenübersteht. Mautzahlungen durch die Straße von Hormus – einschließlich Zahlungen, die über den USDT-Stablecoin geleistet würden – sollten durch Mittel ausgeglichen werden, die aus iranischen Konten gezogen werden.
Im Mai hatte Bessent offengelegt, dass das US-Finanzministerium im Rahmen der Operation Economic Fury rund 1 Milliarde US-Dollar an iranisch verknüpften Krypto-Vermögenswerten beschlagnahmt habe. Berichten zufolge haben Sanktionen weltweit mehr als 100 Milliarden US-Dollar an iranischen Vermögenswerten eingefroren.