TRM Labs: Südkoreas Krypto-Handelsvolumen im Q1 bricht auf 69,0 Milliarden US-Dollar ein, Privatanleger wechseln zu Halbleiteraktien

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韩国加密交易所暴跌

TRM Labs-Daten zeigen, dass das Volumen des Kryptohandels von Privatanlegern in Südkorea im ersten Quartal 2026 69 Milliarden US-Dollar beträgt. Damit liegt das Land weltweit auf dem zweiten Platz, aber es ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28% zurückgegangen. Unter den wichtigsten Märkten ist das der stärkste Rückgang; er liegt deutlich über dem globalen Durchschnittsrückgang von 20%. Die „Korea Times“ berichtete am 17. Juni 2026, Analysten zufolge ist einer der Hauptgründe, dass KI-Halbleiteraktien das spekulative Anlegerkapital abgefangen haben, das zuvor in den Kryptomarkt floss.

TRM Labs: Globale Markt-Rangliste und Südkoreas Rückgang

Laut den Daten von TRM Labs für das erste Quartal ist das Top-5-Ranking des globalen Kryptohandels von Privatanlegern wie folgt bestätigt: Die USA bleiben mit 212 Milliarden US-Dollar auf Platz 1, Südkorea mit 69 Milliarden US-Dollar auf Platz 2. Danach folgen Russland (48 Milliarden US-Dollar), Indien (46 Milliarden US-Dollar) und die Türkei (40 Milliarden US-Dollar). Der jährliche Rückgang von 28% ist der größte unter den wichtigsten Märkten; der globale Durchschnitt liegt bei 20%.

KOSPI mit 196% Plus und bestätigte Umlenkung durch Halbleiteraktien

Der KOSPI ist im vergangenen Jahr um rund 196% gestiegen. Unter den G20-Staaten belegt er damit den Spitzenplatz und übertrifft alle etablierten Volkswirtschaften. Haupttreiber sind KI-Halbleiteraktien. Teilweise haben die Tagesbewegungen einzelner KOSPI-Bestandteile bereits die Bewegungen gängiger Kryptowährungen übertroffen: Am Montag stieg Bitcoin um 4,7%, während SK Hynix und Samsung Electro-Mechanics um 6,42% bzw. 16,63% zulegten.

Kaiko-Research-Analyst Laurens Fraussen bestätigt, dass der Anteil von Bitcoin und die Altcoin-Allokation in Korea die Nutzung durch viele Privatanleger widerspiegeln. Spekulatives Kapital rotiere dabei schnell zwischen kleineren Vermögenswerten, die auf Volatilität und Momentum-getriebene Renditen setzen. Die tägliche Hochvolatilität des KOSPI ersetzt zunehmend die Anreize, die Privatanleger ursprünglich in den Kryptomarkt gezogen haben.

Analyse: Regulatorische Beschränkungen und Produktlücke

Dispatch (unter Nexo) erklärte Analyst Dessislava Ianeva: Das „Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte“ erhöhe die Compliance-Anforderungen für inländische Börsen in Korea. Die geltenden Regeln beschränken diese bislang darauf, nur Spot-Handel anzubieten. Im Ausland hingegen bieten Plattformen deutlich vielfältigere Produkte, darunter Derivate, Leverage und Pre-Market-Trading.

Ianeva sagte: „Eine anhaltende Erholung bei den Preisen von Bitcoin und der breiteren Kryptobranche wird der direkteste Katalysator dafür sein, dass Privatanleger wieder einsteigen. Ein regulatorischer Rahmen, der die Produktlücke zwischen inländischen und ausländischen Plattformen schließen kann – insbesondere im Bereich der Derivate – wird ein dauerhaft wirkender struktureller Treiber sein.“

Häufige Fragen

Warum ist der Rückgang beim Krypto-Volumen in Korea höher als im globalen Durchschnitt?

Laut der Bestätigung der Analysten ist spekulatives Kapital von Privatanlegern in Korea stark empfindlich gegenüber Chancen durch Volatilität und Momentum-getriebene Renditen. Wenn der KOSPI höhere Renditen und größere tägliche Schwankungen bietet, verlagert sich das Kapital, das zuvor in den Kryptomarkt geflossen ist, schneller. Zusätzlich verringert das „Gesetz zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte“ durch die Einschränkung des Produktumfangs für inländische Plattformen weiter die relative Attraktivität des heimischen Kryptomarkts.

Ist Korea weiterhin ein wichtiger globaler Kryptomarkt?

Laut TRM-Labs-Daten für Q1 liegt Korea trotz eines Rückgangs des Handelsvolumens um 28% weiterhin mit 69 Milliarden US-Dollar auf dem zweiten Platz weltweit – vor Russland, Indien und der Türkei. Damit bleibt Korea einer der aktivsten Kryptomärkte für Privatanleger weltweit.

Was bedeutet „ein regulatorischer Rahmen, der die Produktlücke schließen kann“, wie von Ianeva genannt?

Ianeva bestätigt, dass sie damit eine regulatorische Lockerung meint, die es koreanischen inländischen Börsen erlaubt, Derivate anzubieten (z. B. Bitcoin- und Ethereum-Futures), Leverage-Trading sowie Pre-Market-Trading. Diese Produkte sind derzeit auf inländischen Plattformen eingeschränkt, was dazu führt, dass Anleger, die diese Tools nutzen wollen, zu ausländischen Plattformen abwandern.

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