UBS erhöht AMD-Aktienkursziel auf 670 US-Dollar, setzt Bear Case auf 400 US-Dollar aufgrund der Unsicherheit beim Hochfahren des MI400.

Laut UBS-Analyst Timothy Arcuri erreicht AMDs 12-Monats-Kursziel im optimistischen Szenario 670 US-Dollar, mit einem glaubwürdigen pessimistischen Szenario um 400 US-Dollar, Stand Ende Juni 2026. AMD wurde bei etwa 532 US-Dollar gehandelt, wobei die Spanne von 270 US-Dollar die Uneinigkeit der Anleger über den Hochlauf des MI400-Rechenzentrumsbeschleunigers des Unternehmens widerspiegelt. Die Aktie wird nun als gehebelte Wette auf eine einzelne Produktlinie bewertet, nicht als diversifizierter Chiphersteller. AMDs Rechenzentrumssegment wuchs im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2026, was den primären Umsatztreiber des Unternehmens darstellt. Arcuri erhöhte sein AMD-Kursziel von 455 US-Dollar und hob seine Umsatzprognosen für Server-CPUs für 2027 und 2028 auf 23 Milliarden US-Dollar bzw. 29 Milliarden US-Dollar an. Das pessimistische Szenario geht von einem verzögerten Hochlauf des MI400, Preiskonkurrenz durch Nvidia oder einer Verlangsamung der KI-Kapitalausgaben aus, die das 80-fache der nachlaufenden Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie in Richtung des ungefähr 23-fachen Branchendurchschnitts drücken würde.
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