Laut einem kürzlich von dem Krypto-Forscher SMQKE in den Fokus gerückten Webinar des United Nations Capital Development Fund wurden Ripple und Stellar als zentrale, interoperable Zahlungs-„Rails“ innerhalb einer neuen globalen Finanzsystem-Architektur positioniert. In der Präsentation wurde ein Rahmen skizziert, der Banken, Fintechs, Anbieter von Mobile Money und Blockchain-Systeme in ein einziges Ökosystem verbindet – wobei beide Netzwerke neben SWIFT, Visa und Mastercard hervorgehoben wurden. Ripple wurde mit Echtzeit-Abwicklung und sofortigem Clearing in Verbindung gebracht, während Stellar als Ermöglicher kostengünstiger globaler Überweisungen und finanzieller Teilhabe in Schwellenländern dargestellt wurde.
Ein zentrales Thema war tokenisierte Compliance: Dabei werden regulatorische Regeln direkt in programmierbare Zahlungssysteme eingebettet, um Identitätsprüfungen, Transaktionsüberwachung und Abwicklungsbedingungen automatisiert auf der Chain durchzuführen. Das Webinar wurde so interpretiert, dass Blockchain-Netzwerke als interoperable Komponenten innerhalb integrierter globaler Zahlungsinfrastruktur funktionieren werden – statt bestehende Systeme zu ersetzen.