Laut BlockBeats wird am 2. Juli der US-Arbeitsmarktbericht für Juni (aufgrund des Unabhängigkeitstags am Donnerstag veröffentlicht) inmitten von Marktskepsis hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Arbeitsmarktdaten erwartet. Im Zeitraum März bis Mai lag der durchschnittliche monatliche Beschäftigungszuwachs bei 188.000 – das stärkste vierteljährliche Einstellungsplus seit drei Jahren –, doch Analysten bezweifeln, dass saisonale Faktoren die Zahlen aufblähen.
Der Marktkonsens geht davon aus, dass im Juni mindestens 110.000 neue Stellen hinzukommen müssen, um eine anhaltende Erholung am Arbeitsmarkt zu bestätigen. Entscheidend ist: Ein Beschäftigungszuwachs von 150.000 oder mehr würde die Federal Reserve vermutlich dazu veranlassen, auf ihrer geldpolitischen Sitzung in diesem Monat ernsthaft eine Zinserhöhung in Betracht zu ziehen; bleibt er unter dieser Schwelle, wird die Fed die Zinsen mit hoher Wahrscheinlichkeit unverändert lassen. Die Arbeitslosenquote soll bei 4,3 % stabil bleiben, während das Lohnwachstum voraussichtlich bei 3,5 % im Jahresvergleich verharrt, was keinen signifikanten Inflationsdruck anzeigt.