Gate-News-Mitteilung, 16. April — Das U.S. Central Command veröffentlichte am 15. April ein 26-sekündiges Video (Ortszeit) als Warnung, dass Schiffe, die versuchen, die Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen, mit militärischer Gewalt konfrontiert werden. In dem Video hieß es, die U.S. hätten eine offizielle Blockade iranischer Häfen erklärt und Schiffe angewiesen, umzukehren oder die Navigation einzustellen; wer die Warnung missachtet, werde mit einer bewaffneten Reaktion rechnen müssen, wobei die U.S. Navy darauf vorbereitet sei, die Einhaltung durchzusetzen.
Als Reaktion warnte Irans Militär, dass es den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Rote Meer blockieren werde, falls die U.S.-Blockade fortgesetzt wird. Dies ist das erste Mal, dass der Iran offiziell angedroht hat, Blockaden auf zusätzliche bedeutende Seehandelsrouten auszudehnen. Experten äußerten die Sorge, dass Huthi-Rebellen im Jemen, Teil der „Achse des Widerstands“, den Schiffsverkehr weiter durch die Straße von Bab el-Mandeb an der Einfahrt zum Roten Meer stören könnten. Da die Straße von Hormus bereits eingeschränkt ist, würden zusätzliche Schließungen die globale maritime Logistik schwer beeinträchtigen.
Die U.S. steigert gleichzeitig die militärische Präsenz im Nahen Osten. Laut der Washington Post wird die Trägerkampfgruppe der USS George H.W. Bush, die 6,000 Angehörige mitführt, bis zum 21. April in der Region eintreffen, wenn die derzeitige zweitägige Waffenruhe zwischen U.S. und Iran abläuft. Dadurch steigt die Gesamtzahl der Flugzeugträger in der Region auf drei, einschließlich der USS Abraham Lincoln und USS Gerald R. Ford. Die USS Boxer Amphibious Ready Group, mit 4,200 Marines, soll bis Ende April eintreffen.
Der US-Finanzminister Scott Bessent gab bekannt, dass die Regierung die Öllizenzen für Iran nicht erneuern wird und damit den wirtschaftlichen Druck unter der genannten „Operation Economic Fury“ weiter verstärkt.