Diese Woche hat der US-Senat den „21st Century ROAD to Housing Act“ mit überwältigender Mehrheit von 85 zu 5 verabschiedet und damit die größte Wohnungsreform seit über 30 Jahren eingeläutet. Der Gesetzentwurf geht nun zur endgültigen Zustimmung ins Repräsentantenhaus, bevor er Präsident Trump zur Unterzeichnung vorgelegt wird. Senatorin Elizabeth Warren bezeichnete ihn als einen der bedeutendsten Gesetzentwürfe zum Wohnungsbau seit 1990. Er soll eine Jahrzehnte andauernde Krise der Leistbarkeit angehen.
Eine zentrale Bestimmung schränkt große institutionelle Investoren ein – also solche, die mehr als 350 Einfamilienhäuser besitzen – indem sie davon abgehalten werden, zusätzliche Wohnimmobilien zu erwerben. Die Maßnahme richtet sich gezielt gegen Private-Equity-Firmen und Vermögensverwalter wie Blackstone und KKR, die ihre Wohnungsbestände durch All-Cash-Angebote aggressiv ausgeweitet haben. Der Gesetzentwurf soll verhindern, dass institutionelles Kapital einzelne Hauskäufer überbietet, und gleichzeitig das Mietwohnungsangebot durch eine Build-to-Rent-Ausnahme erhalten.